Außergewöhnliche Quellen zur Stadtgeschichte 

Das Stadtarchiv ist das Gedächtnis der Stadt. Dort sind alle zentralen Akten, Bände, Pläne, Fotografien und Urkunden, die etwas mit der Geschichte Kirchheims unter Teck und dessen Entwicklung zu tun haben, gelagert. Einige ausgewählte Exemplare finden Sie hier.

Quellenübersicht

Christoph Gottlieb Breining (1822 – 1902) war der Sohn des Webermeisters Georg Friedrich Breining. Er wurde in Kirchheim unter Teck geboren und wuchs auch hier auf. Seine Lebenserinnerungen verfasste er in den späten 1890er Jahren für seine Kinder und Enkel. Der Bericht Breinings, der in späteren Jahren als Lehrer in Bissingen und Schorndorf tätig war, liest sich dabei als eine überaus spannende Detailaufnahme. Er packt die Leserinnen und Leser auf eine emotionale und zugleich informative Art und Weise und entführt sie in das biedermeierliche Kirchheim der 1820er und 1830er Jahre.
Neben Beruf und Ausbildung sind es gerade die persönlichen Erinnerungen und Anekdoten, die seine Aufzeichnungen so wertvoll machen: von gemeinsamen Wanderungen mit seinen Geschwistern auf die Teck bis hin zu kleinen Alltagsszenen, die das Kirchheim unter Teck des 19. Jahrhunderts wieder lebendig werden lassen: So erinnert er sich an seinen Jugendfreund Wilhelm Ulmer, dessen Vater als Kammerdiener der Herzogin Henriette von Württemberg tätig war. Durch ihn erhielt der junge Breining Einblicke in die herzogliche Welt: Er durfte im Schloss spielen, bekam Naschereien aus der Speisekammer und bestaunte den Reitersäbel, den Ulmers Vater bei einer Reise der Herzogin nach Neapel getragen hatte.

Briefe von Christoph Gottlieb Breining




Abbildung von Christoph Gottlieb Breining