Nachhaltiges Wirtschaften

"Gemeinwohl-Ökonomie" (GWÖ) bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten aufgebaut ist. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Das immer wieder gewünschte wirtschaftliche Wachstum steht laut der GWÖ nicht im Konflikt mit sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit. Durch eine ethisch basierte Transformation der Marktwirtschaft kann ihr zufolge eine gemeinwohlverträgliche Wachstumspolitik erreicht werden. Wirtschaftlicher Erfolg soll demnach daran bemessen werden, inwieweit ein Unternehmen zu Bedürfnisbefriedigung, Lebensqualität und Gemeinwohl beiträgt. Entsprechende Anreize, auch durch ein zu veränderndes Steuersystem, belohnen nachhaltiges Wirtschaften.
 
Kann das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie wirklich eine Lösung im Zielkonflikt von Wirtschaftswachstum und Erhalt der Umwelt bieten? Zu diesem Thema wird Herr Christian Felber, GWÖ Initiator, am Do, 19.03 in der Kirchheimer Stadthalle referieren.

Einen Leitfaden für Unternehmerinnen und Unternehmer, der aufzeigt, wie sie die Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (SDGs) mit Hilfe der Gemeinwohlökonomie in ihrem Unternehmen umsetzen können, finden Sie hier.