Nachhaltiges Wirtschaften

"Gemeinwohl-Ökonomie" (GWÖ) bezeichnet ein neues Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten wie Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit oder Mitentscheidung aufbaut. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Wirtschaftlicher Erfolg soll daran bemessen werden, inwieweit Unternehmen zu Bedürfnisbefriedigung, Lebensqualität und Gemeinwohl beitragen. Dieser Beitrag wird in einer Gemeinwohl-Bilanz gemessen und mit verschiedenen Anreizen belohnt – zum Beispiel über den öffentlichen Einkauf, die Wirtschaftsförderung oder mit differenzierten Steuersätzen. Dadurch steigt das Gemeinwohl-Produkt statt wie bisher das BIP.

Kann das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie die Marktwirtschaft reformieren und den Zielkonflikt zwischen Wirtschaftswachstum und Klimaschutz auflösen? Christian Felber, Initiator der GWÖ, nennt seine Gesellschaftsvorstellung eine "konkrete Utopie". Was darunter zu verstehen ist und wie die Transformation gelingen soll, darüber sprach er im Sommer 2021 in der Kirchheimer Stadthalle mit vielen Beispielen aus der Praxis.

Am darauffolgenden Tag wurde es dann in einem GWÖ-Workshop konkret und es gründete sich eine Kirchheimer Regionalgruppe: kirchheim@ecogood.org

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Bisher haben schon 600 Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Wie Sie Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlziele im eigenen Betrieb umsetzen können, finden Sie hier.

Einen Leitfaden für Unternehmerinnen und Unternehmer, der aufzeigt, wie sie die Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (SDGs) mit Hilfe der Gemeinwohlökonomie in ihrem Unternehmen umsetzen können, finden Sie hier.