Wärmeenergie sparen

Informationen zur Energieberatung in Kirchheim unter Teck

Der erste Schritt beim Klimaschutz ist es Energie einzusparen. In den privaten Haushalten wird der Großteil der Energie in Form von Wärme beim Heizen und Warmwasser eingesetzt. Entsprechend hoch sind hier auch die Möglichkeiten Energie und damit auch Geld zu sparen.

Wichtige Maßnahmen sind dabei den Energiebedarf durch Dämmung der Gebäudehülle zu reduzieren. Dazu gehören Fassade, Fenster, Dach und Kellerdecke. Zukunftsfähige Heizsysteme und effiziente Lüftungsanlagen sparen zusätzlich Energie und steigern den Wohnkomfort. Welche Maßnahmen bei Ihnen notwendig und sinnvoll sind, erfahren Sie zum Beispiel durch eine Energieberatung.

Eine erste, kostenlose Energieberatung bietet die Stadt Kirchheim unter Teck über die Energieagentur Esslingen durch unabhängige Energieberater an. Die Energieberatung findet regelmäßig donnerstags von 16:00 - 18:00 Uhr in Kirchheim unter Teck statt. Weitere Informationen finden Sie im Flyer Energieberatung 2021.
Vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. 07022 213-400.

Weitere Informationen zur Energieberatung

Das Programm "Zukunft Altbau" des Umweltministeriums Baden-Württemberg liefert Informationen, wie Sie als Hauseigentümer Energiekosten sparen und eine Sanierung richtig planen. Eine digitale Landkarte im Netz führt Energieberater auf, die die Grundsätze für eine gute Energieberatung verbindlich einhalten. Denn die Berufsbezeichnung Energieberater*in ist rechtlich nicht geschützt. Sie sollten daher auf die Neutralität und die Qualifikation der Fachleute achten. Wichtige Qualitätskriterien sind die Mitgliedschaft in anerkannten Berufsverbänden und eine Listung als Energieberater auf der Energieeffizienzliste der Deutschen Energieagentur.
Etwas ausführlicher als eine Erstberatung ist ein Gebäude-Check, der über die Verbraucherzentrale angeboten wird. Gegen eine geringe Gebühr erhalten Sie einen ausführlicheren Überblick über Ihren Strom- und Wärmeverbrauch, die Geräteausstattung, die Heizungsanlage und die Gebäudehülle sowie Sparpotenziale. Für den Gebäude-Check kommen die Energieberater zu Ihnen nach Hause. Der Vor-Ort-Termin dauert etwa zwei Stunden. Weitere Informationen finden Sie hier.
Eine ausführliche Energieberatung für ältere Wohngebäude (Bauantrag bis 31.01.2002 gestellt) wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gefördert. Bei dieser Energieberatung ermittelt der Energieberater vor Ort den energetischen Zustand Ihres Wohngebäudes. Auf dieser Grundlage erstellt er für Sie ein passendes Sanierungskonzept. Er schlägt Ihnen also vor, wie Sie Ihr Wohngebäude modernisieren können, um den Energiebedarf zu senken. Der Energieberater weist auch darauf hin, welche Fördermittel Sie für die Sanierung beantragen können. Die Ergebnisse fasst er in einem schriftlichen Energieberatungsbericht zusammen, den er Ihnen aushändigt und in einem Abschlussgespräch erläutert. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.
Welche Fördermöglichkeiten es aktuell gibt und welche Kosten mit einer Sanierung eingespart werden können, sehen Sie in dem sehr informativen Online-Vortrag von Frank Hettler, Leiter von Zukunft Altbau  zum Thema "Mehr Geld für die energetische Sanierung", Mai 2020, 19 Minuten.
Das neue Online-Tool zur Bewertung alter, ineffizienter Heizungsanlagen informiert über die Vorteile des Austauschs und zeigt energiesparende Alternativen auf.

Fast die Hälfte der Deutschen weiß nicht, wie viel Energie ihre Heizung verbraucht. Mit dem kostenfreien HARP Online-Tool lässt sich das feststellen – einfach und problemlos. Der Check ist in zwei Versionen sowohl für Privatpersonen als auch für Fachleute möglich. In nur wenigen Schritten lassen sich die Effizienzklasse des vorhandenen Heizsystems feststellen sowie Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und damit des CO2-Austoßes ermitteln. Darüber hinaus informiert das Tool über bundesweite Förderprogramme für Heizungssanierungen. Allein durch den Einbau eines neuen effizienteren Heizgerätes lassen sich im Mittel 15 Prozent an Heizkosten und CO2-Emissionen einsparen. Fehlende Angaben ergänzt das Online-Tool mit Durchschnittswerten und kategorisiert das vorhandene Heizsystem in eine Effizienzklasse.
HIer kommen sie zum Online-Tool