Kommunale Wärmeplanung

Für Heizung und Warmwasser wird ungefähr die Hälfte der Energie in Kirchheim unter Teck eingesetzt und es entstehen dabei mehr als ein Drittel der CO2-Emissionen. Mit der kommunalen Wärmeplanung wird das Ziel verfolgt die Wärmeversorgung bis zum Jahr 2040 klimaneutral um zu gestalten. Dabei wird in vier Schritten vorgegangen.

1. Situationsanalyse

In einem ersten Schritt wird die Situation der aktuellen Wärmeversorgung in Kirchheim unter Teck analysiert. Hierzu werden Daten über den Gebäudebestand und die Gebäudenutzung mit Daten über den Wärmeenergieverbrauch zusammen gebracht. Die Daten zum Energieverbrauch werden von den Energieunternehmen und den Bezirksschornsteinfegern zur Verfügung gestellt.

2. Potentialanalyse

In der folgenden Potentialanalyse wird ermittelt, wie Energie durch die energetische Sanierung der Gebäude eingespart werden könnte und welche Potentiale es für eine Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien und Abwärme gibt.

3. Zielfotos

Darauf aufbauend werden für Teilgebiete, in denen ähnliche Voraussetzungen vorliegen sogenannte Zielfotos entworfen. Sie zeigen auf welche Möglichkeiten es in den verschiedenen Teilgebieten für eine künftig klimaneutrale Wärmeversorgung gibt.

4. Maßnahmenplanung

Gemeinsam mit der Bürgerschaft, Unternehmen und politischen Vertretern wird festgelegt welche Maßnahmen zur Umsetzung der Wärmeplanung zuerst aufgegriffen werden und ein Zeitplan dazu erstellt.

Erste Ergebnisse der Situations- und Potentialanalyse wurden im Ausschuss für Infrastruktur, Wohnen und Umwelt am 09.03.2022 vorgestellt. Die Präsentation finden sie zum Herunterladen auf dieser Seite.