Nachhaltiges Wirtschaften

"Gemeinwohl-Ökonomie" (GWÖ) bezeichnet ein neues Wirtschaftssystem, das auf gemeinwohl-fördernden Werten wie Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit oder Mitentscheidung aufbaut. Sie ist ein Veränderungshebel auf wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene.

Wirtschaftlicher Erfolg soll daran bemessen werden, inwieweit Unternehmen zu Bedürfnisbefriedigung, Lebensqualität und Gemeinwohl beitragen. Dieser Beitrag wird in einer Gemeinwohl-Bilanz gemessen und mit verschiedenen Anreizen belohnt – zum Beispiel über den öffentlichen Einkauf, die Wirtschaftsförderung oder mit differenzierten Steuersätzen. Dadurch steigt das Gemeinwohl-Produkt statt wie bisher das BIP.

Kann das Modell der Gemeinwohl-Ökonomie die Marktwirtschaft reformieren und den Zielkonflikt zwischen Wirtschaftswachstum und Klimaschutz auflösen? Zu diesem Thema wird der österreichische Initiator der GWÖ, Christian Felber, am Donnerstag, 09.07.2020 in der Kirchheimer Stadthalle referieren.

Bisher haben schon 600 Unternehmen eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Einen konkreten Leitfaden für Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlziele im eigenen Betrieb umsetzen können, finden Sie hier.

Einen Leitfaden für Unternehmerinnen und Unternehmer, der aufzeigt, wie sie die Nachhaltigkeitsentwicklungsziele (SDGs) mit Hilfe der Gemeinwohlökonomie in ihrem Unternehmen umsetzen können, finden Sie hier.






Neues Buch: This is not Economy - 23. September 2019
Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA): Opinion on ECG
Aktuelle Projekte: Gemeinwohl-Ökonomie & Genossenschaft für Gemeinwohl