Burg Kirchheim unter Teck

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Max-Eyth-Straße 15
73230 Kirchheim unter Teck

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Der namensgebende Hausberg Kirchheims ist ein beliebtes Ausflugsziel direkt am Albtrauf.

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Wanderheim Burg Teck

Burg Teck

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird die Burg Teck im Jahre 1152. Archäologischen Funden nach könnte sie schon im letzten Viertel des 11. Jahrhunderts erbaut worden sein. In den ersten Generationen der "Tecker" war die staatliche Burg Schauplatz einer fürstlichen Hofhaltung.

Aufgrund von Schulden der Herren von Teck kam das Anwesen im Jahre 1381 zur Hälfte in württembergischen Besitz. Die Burg wurde 1529 im sog. „Bauernkrieg“ niedergebrannt.
Herzog Karl Alexander von Württemberg plante die Burg Ruine zu einer modernen Festung auszubauen. Die Arbeiten begannen 1736, wurden jedoch schon ein Jahr später mit dem Tod des Herzogs wieder eingestellt. Das Oberamt Kirchheim erteilte 1738 die Erlaubnis zum Abbruch der Burg, so dass teilweise nur noch die Grundmauern erhalten blieben. Der Aussichtsturm mit Schutzhütte wurde im Jahre 1889 auf den Fundamenten errichtet. 1933 wurde neben dem Turm eine Veranstaltungshalle gebaut. Sie erhielt den Namen „Mörikehalle“. 1941 erwarb dann der Schwäbische Albverein die Burg Teck und baute sie 1955 zum Wanderheim aus.

Sagen

Markante Berge wie die Teck haben schon immer die Phantasie der Menschen beflügelt.
Fast jedes Kind der Region kennt die Sage der Sibylle von der Teck. In der Sybillenhöhle lebte eine mildtätige Frau, die den Menschen Gutes tat. Aus Gram über ihre Söhne, spannte sie eines Abends ihre Katzen vor einen Wagen und wurde nie wieder gesehen.
Der Sage nach war Verena Beutlin Mutter zweier unehelicher Kinder und lebte im 14. Jahrhundert in der Höhle. Verena schickte ihre Kinder zum Betteln ins Dorf. Eines Tages befragten die Einwohner des Ortes die Kinder nach ihrer Herkunft. Als diese das Versteck preisgaben zogen Einwohner hinauf zur Gelben Höhle, und nahmen Verena Beutlin fest.

Heute

Wer heute den Aufstieg über verschiedene Routen wagt, wird mit einem fantastischen Rundblick belohnt. Die Gasträume und der Innenhof laden zu einer Rast ein. Wer eine mehrtägige Wanderung plant ist auf der Teck ebenfalls richtig. Das Wanderheim des Schwäbischen Albvereins bietet verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten.

Aussicht

Auf 775 m über NN thront die Burg. Damit bietet sich von dem weithin sichtbaren Zeugenberg ein fantastischer Rundblick über das Albvorland, das Neckartal hinauf. Die Aussichtsbalkone geben auch die Sicht auf die Drei-Kaiserberge, ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb und bis nach Stuttgart frei. An guten Tagen reicht die Fernsicht bis zu den Ausläufern des Schwarzwaldes.


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