Stadtnachricht

Vorbereitungen angelaufen: Hilfe für Menschen in und aus der Ukraine


Zustrom an Geflüchteten noch unbekannt

Die Stadt Kirchheim unter Teck will und wird Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen. Diese werden der Stadt über einen Verteilungsschlüssel vom Land zugeteilt. Wann und in welcher Zahl Geflüchtete in Kirchheim unter Teck ankommen, ist noch nicht bekannt. Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck bereitet sich derzeit darauf vor, Hilfe und Unterstützung für die Betroffenen zu leisten.

Abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und zentrale Informationsplattform

Noch am Montag, 28. Februar 2022 trat ein Verwaltungsstab erstmalig zusammen. Im Stab arbeiten die betroffenen Abteilungen der Stadtverwaltung und die Verwaltungsspitze eng zusammen, um die bevorstehenden Herausforderungen bestmöglich vorzubereiten.

Alle Informationen rund um die Ukrainehilfe der Stadt Kirchheim unter Teck werden auf der städtischen Webseite unter www.kirchheim-teck.de/ukrainehilfe gebündelt. Ein regelmäßiger Blick auf die Webseite lohnt sich: Die Seite wird regelmäßig um aktuelle Neuigkeiten ergänzt.

Koordination von Hilfs- und Wohnraumangeboten

Um Hilfsangebote aus der Bevölkerung für Menschen in und aus der Ukraine koordinieren zu können, hat die Stadtverwaltung die E-Mail-Adresse ukrainehilfe@kirchheim-teck.de eingerichtet. Eine Telefon-Hotline ist in der Vorbereitung. Hilfsangebote können hierüber an die Stadtverwaltung gemeldet werden.

Beispielsweise werden Personen gesucht, die außer Deutsch auch die ukrainische oder russische Sprache gut sprechen und sich eine ehrenamtliche Mitarbeit im Kirchheimer Dolmetscherpool vorstellen können. Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail an ukrainehilfe@kirchheim-teck.de an die Stadtverwaltung zu wenden.

In Vorbereitung auf mögliche Szenarien einer neuen Flüchtlingskrise im Rahmen des Ukrainekrieges will die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck außerdem frühzeitig Unterbringungsmöglichkeiten prüfen. Hierfür ist die Stadtverwaltung ebenfalls auf Unterstützung angewiesen. Eigentümerinnen und Eigentümer werden gebeten, freistehenden oder kurzfristig freiwerdenden Wohnraum im Kirchheimer Stadtgebiet zu melden und an die Stadt zu vermieten. Die Angebote können über ein eigens hierfür eingerichtetes Formular eingereicht werden, das ebenfalls unter www.kirchheim-teck.de/ukrainehilfe zu finden ist. Nach Sichtung der eingegangenen Angebote werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung sich mit den potentiellen Vermieterinnen und Vermietern in Verbindung setzen und die weitere Vorgehensweise abstimmen.

„Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich bereit erklären, den Menschen in und aus der Ukraine im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen zu wollen“, betont Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Noch in dieser Woche werden wir in ein Gespräch mit Einrichtungen der Flüchtlingshilfe sowie des Katastrophenschutzes und den Kirchen und Moscheen gehen, um weitere Unterstützungsmöglichkeiten zusammenzutragen. Wir informieren anschließend nochmals gesondert“, gibt Bader einen Ausblick auf geplante Aktivitäten.

Eine Hand hält ein Herz in den Farben der ukrainischen Landesflagge

Pressemitteilung Nr. 044/22 vom 01.03.2022