Stadtnachricht

Erfolgreiche Aktionstage im Steingauquartier bilden ersten Schritt zur gelungenen Nachbarschaft


Derzeit bietet sich auf dem rund 3,5 Hektar großen Steingau-Areal ein interessantes Bild: Während die Gebäude in den äußeren Bereichen bereits fertiggestellt und bezogen sind, rollt in der Quartiersmitte der Betonmischer für weitere Rohbauarbeiten an und in der Henriettenstraße werden Erdmassen bewegt.

Aber nicht nur baulich entwickelt sich das Quartier weiter, auch in der Nachbarschaft konnten vergangene Woche die ersten Impulse gesetzt werden. Nachdem Corona-bedingt zweimal ein Netzwerktreffen abgesagt werden musste, hatte die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck zu den Steingau-Aktionstagen eingeladen. In der letzten Sommerferienwoche wurde gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern ein buntes Programm veranstaltet. So wurde bei Führungen durch das Quartier die Entwicklung vom einstigen Gewerbegrundstück zum zukünftigen, gemischten Quartier aufgezeigt. Bei einer Märchenstunde konnten Jung und Alt Geschichten lauschen, um sich gut erholt den sportlichen Aktivitäten wie Boule und Bewegungssport zu widmen oder im Malatelier ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Der gemütliche Ausklang der Woche wurde am mobilen Pizzastand eingeläutet, bevor am Samstag die Siegerinnen und Sieger einer Bilder-Rallye gekürt wurden.

Bei den Steingau-Aktionstagen im Steingauquartier wurden bei verschiedenen gemeinsamen Aktivitäten der Bewohnerinnen und Bewohner erste nachbarschaftliche Impulse gesetzt.

Hintergrund dieser Aktionstage ist das Bestreben der Stadtverwaltung, nachbarschaftliche Begegnungen zu fördern und sogenannte Nachbarschaftsnetzwerke aufzubauen. Dafür gibt es bei der Stadt mit Kristine Eberle und Monique Kranz-Janssen zwei Quartiersmanagerinnen, die sich und ihre Arbeit bei den Aktionstagen präsentierten. Die aufkeimenden Fragestellungen wie beispielsweise „Wie finden Menschen in einem neuen Umfeld zusammen?“ und „Wie werden verschiedene Bedürfnisse im Quartier gesichert?“ sind jedoch nicht ausschließlich vom städtischen Quartiersmanagement zu beantworten. Die Quartiersmanagerinnen verstehen sich als Anlaufstelle zur Vernetzung: Sie unterstützen dabei, Strukturen und Prozesse so zu initiieren, dass sich die Nachbarschaft im Idealfall selbst trägt, Angebote entwickelt und der Alltag gemeinsam gemeistert wird.

Weitere Informationen zum städtischen Quartiersmanagement gibt es unter www.kirchheim-teck.de/quartiersmanagement.

Die Steingau-Aktionstage boten einen kleinen Vorgeschmack auf das städtische Leben, das bei gelungener Nachbarschaft Steingauquartier ermöglicht wird.

Pressemitteilung Nr. 211/21 vom 16.09.2021