Stadtnachricht

Informationen zur Notbetreuung für Schul- und Kitakinder und zum Gebühreneinzug im Januar 2021


Prüfung einer „schrittweisen“ Öffnung der Schulen und Kitas ab Februar

Baden-Württemberg prüft in den kommenden Tagen, ob Schulen und Kitas voraussichtlich ab dem 1. Februar 2021 unter Berücksichtigung der Infektionslage „schrittweise“ wieder öffnen können. Bis dahin solle Kultusministerin Susanne Eisenmann ein entsprechendes Konzept ausarbeiten, erklärte Ministerpräsident Winfried Kretschmann nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise. Die endgültige Entscheidung soll in der kommenden Woche gefällt werden.

Notbetreuung bis Ende Januar gewährleistet

Bis zum 31. Januar wird für Kita-Kinder sowie Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Klassenstufe 7 an den regulären Öffnungstagen eine Notbetreuung angeboten. Ob und in welcher Form die Notbetreuung in den Februar hinein verlängert wird, hängt vom weiteren Vorgehen der Landesregierung bezüglich der Öffnung von Schulen und Kindertagesstätten ab.

Die Notbetreuung erfolgt durch die jeweiligen Lehrkräfte beziehungsweise Betreuungskräfte in der Stammeinrichtung. An den bestehenden Schließtagen wird festgehalten.

Anspruch auf Notbetreuung haben Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. Dies gilt für Präsenzarbeitsplätze sowie Home-Office-Arbeitsplätze gleichermaßen. Eltern, bei denen eine Unabkömmlichkeit vorliegt, müssen dies über eine Arbeitgeberbescheinigung nachweisen. Die Bescheinigung muss der Einrichtung für beide Elternteile bzw. für die alleinerziehende Person, bei der das Kind lebt, vorgelegt werden.

Die Anmeldung zur Notbetreuung wird direkt über die jeweilige Kindertageseinrichtung oder die jeweilige Schule abgewickelt. Betroffene Eltern werden gebeten, sich direkt an ihre jeweilige Einrichtung beziehungsweise Schule zu wenden. „Uns ist bewusst, dass viele Eltern auf Notbetreuung angewiesen sind, da entsprechende berufliche Tätigkeiten dies erfordern“, erklärt Michaela Göhler-Bald, Leiterin der Abteilung Bildung bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. „Wir möchten jedoch den dringenden Appell an alle Eltern richten, dass möglichst wenige Kinder an der Notbetreuung teilnehmen sollen. Es ist ein Spagat, der weder für die Betreuungskräfte noch für die Eltern einfach ist, aber nur eine deutliche Reduzierung der Kontakte hilft bei der effektiven Eindämmung des Infektionsgeschehens“, fügt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader hinzu.

Umgang mit Kita- und Schulgebühren

Aufgrund der Schließung der Betreuungseinrichtungen hat die Stadtverwaltung in Abstimmung mit den Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderats entschieden, dass die Kindergartengebühren für den Monat Februar zunächst ausgesetzt werden, um die Schließung im Januar zu verrechnen. Da die Schließung nun auch den Februar betreffen kann, muss voraussichtlich Mitte Februar neu entschieden werden, wie mit den März-Gebühren umgegangen wird. Über einen Gebührenerlass wird der Gemeinderat entscheiden.

Zu beachten ist, dass die Aussetzung der Gebühren für diejenigen Kinder erfolgt, die keine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Bei Inanspruchnahme der Notbetreuung werden Gebühren fällig. Diese können aufgrund der individuellen Inanspruchnahme jedoch erst später berechnet werden.

Betroffene Eltern können sich bei Fragen gerne unter der Telefonnummer 07021 502-495 oder per E-Mail an bildung@kirchheim-teck.de an die Abteilung Bildung der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck wenden.

Junge Frau und Kinder bei der Hausaufgabenbetreuung
Pressemitteilung Nr. 009/21 vom 20.01.2021