Stadtnachricht

Strengere Kontrollen in Gastronomie und Innenstadt – Stadtverwaltung appelliert: Corona-Maßnahmen einhalten


Die Maskenpflicht auf den Laufwegen in der Gastronomie wurde von den für die Kontrolle ausgewählten Gastronomiebetrieben eingehalten. Allerdings gab es an anderen Stellen Anlass zur Kritik: Mancherorts standen Tische zu eng und mussten Corona-bedingt auseinandergeschoben werden, Fluchttüren waren zumeist zugestellt oder sogar abgeschlossen. „Insbesondere die Datenerhebung ist an vielen Stellen noch verbesserungswürdig. Es werden kaum vollständige Daten angegeben“, stellt Carsten Röhrle, Leiter des Sachgebiets Sicherheit und Gewerbe bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck fest. „Aber zumindest waren nirgends Phantasienamen angegeben.“ Die Inhaber wurden darauf hingewiesen, dass im Sinne einer reibungslosen Kontaktnachverfolgung von allen Gästen die Daten zu erheben sind.

Zwischen den einzelnen Kontrollen mussten sowohl die Polizei als auch der Gemeindevollzugsdienst außerdem verstärkt auf die Maskenpflicht im öffentlichen Raum hinweisen und die Bürger aufklären. „Nicht allen war die im Landkreis Esslingen seit Freitag geltende Maskenpflicht im öffentlichen Raum bekannt, meistens handelte es sich dabei um Besucher aus Nachbarkreisen“, so Röhrle. Bußgelder wurden an diesem Wochenende für Verstöße gegen die Maskenpflicht noch nicht verhängt, der Fokus lag zunächst auf Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema. Zwar seien viele einsichtig gewesen – aber nicht alle, in einigen Fällen habe es langwierige Gespräche gegeben. „Ab Freitag, 16. Oktober wird es aber nicht bei Ermahnungen bleiben sondern es werden Bußgelder ausgesprochen“, kündigt Röhrle an.

Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck ruft deshalb dazu auf, im öffentlichen Raum und insbesondere in der Fußgängerzone und der Innenstadt Rücksicht zu nehmen und die Regelungen der Corona-Verordnung des Landes sowie die Allgemeinverfügungen des Landkreises einzuhalten: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist im öffentlichen Raum auf dem Gebiet des Landkreis Esslingen verpflichtend.

Die Maskenpflicht im öffentlichen Raum gilt immer dann, wenn zu erwarten ist, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann – dies gilt insbesondere für Fußgängerzonen und Wochenmärkte, wie der Landkreis am 12. Oktober nochmals präzisiert hat. „Da in der Fußgängerzone und der Innenstadt ständig mit Begegnungen mit anderen gerechnet werden muss und regelmäßig ein Unterschreiten des Mindestabstands droht, muss hier in der Öffentlichkeit immer Maske getragen werden“, erklärt Marcus Deger, Leiter des Sachgebiets Ordnung und Verkehr bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck.

Neben den bestehenden Ausnahmen gemäß § 3 Absatz 2 der Corona-Verordnung, die auch hier Anwendung finden, sieht die Allgemeinverfügung des Landkreises Ausnahmen von der Maskenpflicht nur beim Ausüben von sportlichen Aktivitäten, beim Essen außerhalb von Gastronomiebetrieben und bei dienstlichen oder beruflichen Tätigkeiten vor, sofern hierfür das Nichttragen einer Maske erforderlich ist.

„Jeder von uns muss einen Beitrag dazu leisten, dass die Vorschriften eingehalten werden und so eine Weiterverbreitung des Corona-Virus im Landkreis verhindert wird“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Es geht darum, die Infektionen einzudämmen und schärfere Maßnahmen zu verhindern.“

Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck bittet um Verständnis und appelliert an die Bevölkerung, die Einhaltung der infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ernst zu nehmen und insbesondere Risikogruppen wie ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. Weitere Informationen gibt es unter www.kirchheim-teck.de/corona und www.kirchheim-teck.de/maskenpflicht.

Luftaufnahme von Kirchheim unter TEck

Pressemitteilung Nr. 224/20 vom 13.10.2020