Stadtnachricht

Informationen zum Anstieg der Corona-Fallzahlen in Kirchheim unter Teck und im Landkreis Esslingen


Die Stelle für Geobasisdaten und Geoinformationssysteme (GIS) im Landratsamt Esslingen pflegt ein Dashboard (verlinkt auf der Startseite des Landkreis Esslingen unter www.landkreis-esslingen.de) mit den aktuellen Zahlen, die das Gesundheitsamt im täglichen Lagebericht bekannt gibt. Während die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Esslingen zum Wochenbeginn auf 30,5 pro 100.000 Einwohner angestiegen und am heutigen Tag wieder auf 25,6 gesunken ist (Stand 24.09.2020, 09:00 Uhr), gab es in Kirchheim unter Teck in der vergangenen Woche einen kurzen, aber deutlichen Anstieg der gemeldeten Neuinfektionen.

Meldehäufung mit eingrenzbarem Infektionsgeschehen


„Die Sieben-Tage-Inzidenz in Kirchheim unter Teck wird vollständig beherrscht von einer Meldehäufung am 17. September, als uns 16 Fälle auf einmal gemeldet wurden“, erläutert Marcus Deger, Leiter des Sachgebiets Ordnung und Verkehr bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. „Das ist etwas mehr als die Hälfte der Personen, die in diesem Zeitraum als neu infiziert gemeldet wurden. Bei diesem kurzfristigen Anstieg handelte sich jedoch um ein eingrenzbares Infektionsgeschehen, das auf mehrere nicht zusammenhängende Cluster verteilt war. Ein permanenter Anstieg war in den darauffolgendem Tagen nicht festzustellen“, so Deger.

Erst bei einer Inzidenz von 35 pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen wird die Vorwarnstufe erreicht, bei 50 gilt nach Maßgabe des Bundes die Eingriffsstufe innerhalb eines Land- oder Stadtkreises mit entsprechenden Maßnahmen.

Stadtverwaltung appelliert an Bevölkerung


„In der Corona-Krise sind Solidarität und Zusammenhalt gefragt – und die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger von Kirchheim unter Teck sich zum großen Teil an die empfohlenen Verhaltensregeln halten und sich ihrer Verantwortung bewusst sind“, betont Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader.

Damit die ergriffenen Maßnahmen weiter ihre Wirkung entfalten können, ist es gerade in den kommenden Tagen und Wochen mit Blick auf den bevorstehenden Herbst geboten, dass die Bevölkerung weiterhin gewissenhaft einen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus und zur Überwindung der Krise leistet. Bei einem unübersichtlichen Corona-Ausbruch mit unklaren Infektionsketten müssten in Absprache mit den Gesundheitsbehörden gegebenenfalls notwendige Einzelmaßnahmen umgesetzt werden.

Auch die Landesregierung von Baden-Württemberg hat jüngst angekündigt, die Maskenpflicht im Kampf gegen das Coronavirus zu verschärfen: Ab dem 30. September 2020 müssen in der Gastronomie alle Gäste sowohl im Innen- als auch Außenbereich auf dem Weg vom Eingang zum Tisch, oder auf den Laufwegen beispielsweise zum WC eine Maske tragen – eine Regelung, die in Kirchheim unter Teck bereits im August in einem Merkblatt an die Gastronomen empfohlen wurde.

„Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, die infektionsschützenden Maßnahmen weiterhin ernst zu nehmen, Eigenverantwortung zu übernehmen und auf eigene Krankheitssymptome zu achten – insbesondere, wenn eine Rückkehr aus einem Risikogebiet oder Kontakt zu Reiserückkehrern vorliegt - und sich gegenüber Menschen aus Risikogruppen besonders rücksichtsvoll zu verhalten“, appelliert Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. „Dazu gehört auch, größere Menschenansammlungen wie Feiern und Partys nach Möglichkeit zu meiden, wenn man sich krank fühlt oder besonders gefährdet ist.“

Weitere Informationen, Bekanntmachungen der Stadt Kirchheim unter Teck und weiterführende Links rund um das Coronavirus gibt es im Internet unter www.kirchheim-teck.de/corona.

Luftbild von Kirchheim unter Teck

Pressemitteilung Nr. 205/20 vom 24.09.2020