Stadtnachricht

Stadtverwaltung verteilt Merkblatt zur Einhaltung der Corona-Verordnung an Gastronomen


Das Merkblatt enthält Hinweise zu Allgemeinen Schutzmaßnahmen, Datenerfassung, Abstandsregeln und der Belegung pro Tisch und Raum sowie zu Hygienemaßnahmen. So müssen beispielsweise auch Gäste in der Gastronomie auf dem Weg vom Eingang zum Tisch oder auf den Laufwegen beispielsweise zum WC eine Maske tragen – sofern der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
 
„Durch die Beschränkungen des Lockdowns haben wir erreicht, dass die Infektionsgeschwindigkeit in Deutschland zunächst abgenommen hat“, erklärt Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader. Dadurch waren Lockerungen möglich, die seitens der  Stadtverwaltung und der Gastronomen begrüßt wurden. „Wir sehen aber auch, das ein Ignorieren der Beschränkungen die Situation schnell verändert, während das Verlangsamen des Infektionsgeschehens viel Zeit braucht und einschneidende Maßnahmen erfordert.“
 
„Von den Regelungen der Verordnung darf nicht abgewichen werden“, betont Carsten Röhrle, Leiter des Sachgebiets Sicherheit und Gewerbe bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck. Kritisch werde nach wie vor gesehen, wenn Abstände und Maskenpflicht nicht eingehalten werden. Auch der für Clubs so typische Tanz und die körperliche Nähe, sowie enthemmtes Verhalten nach übermäßigem Alkoholkonsum können zu einer schnelleren Verbreitung des Virus beitragen. „Einen erneuten Ausbruch gilt es aber unbedingt zu vermeiden“, so Röhrle.
 
Die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck bittet um Verständnis und appelliert an die Bevölkerung, die Einhaltung der infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus weiterhin ernst zu nehmen und insbesondere Risikogruppen wie ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen. 

Das Merkblatt (Stand: 06.08.2020) kann hier heruntergeladen werden:

PDF: Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck - Merkblatt für Gastronomen

Blick vom Rathausturm über die Kirchheimer Innenstadt in Richtung Teck

Pressemitteilung Nr. 158/20 vom 06.08.2020