Stadtnachricht

Bewegung im Breitbandausbau in Kirchheim unter Teck


Im Sommer 2019 wurde mit dem Anschluss des Gewerbegebietes Kruichling an das Glasfasernetz ein erster wichtiger Schritt in Kirchheim unter Teck umgesetzt. „Darüber hinaus wird noch diesen Sommer die Vorvermarktung für den Breitbandausbau im Gewerbegebiet Bohnau starten“, erklärt Bürgermeister Stefan Wörner, der für die städtische Digitalisierungsstrategie verantwortlich ist. „Mit der Anbindung der Gewerbegebiete an das Glasfasernetz konnten die ersten Weichen für eine zukunftsorientierte, digitale Ausrichtung gestellt werden.“

In Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Breitbandversorgung Landkreis Esslingen wurden Förderanträge für die unterversorgten Bereiche erstellt. Ziel ist es, die „weißen Flecken“ mit unter 30 Mbit/s - die schwerpunktmäßig in Lindorf, Nabern sowie in Teilen der Kernstadt liegen - zu beseitigen und auch hier schnellstmöglich schnelles Internet zur Verfügung zu stellen. Daneben wird ein Förderantrag für den Breitbandausbau an den Kirchheimer Schulen vorbereitet. „Nicht zuletzt die Begleitumstände der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass es wichtig ist, nicht nur Infrastruktur und Gebäudeausstattung, sondern auch den Breitbandanschluss schnellstmöglich in allen Schulen zu erweitern, um beispielsweise Homeschooling zu unterstützen“, führt Wörner aus. Der Schub, den Besprechungen in Telefon- oder Videokonferenzen durch die Corona-Pandemie erfahren haben, soll genutzt werden, um die Zahl der Online-Dienstleistungen und HomeOffice-Arbeitsplätze weiter auszubauen. „Eine zeitgemäße und leistungsfähige Glasfaser-Infrastruktur ist hierfür ein unabdingbarer Baustein“, betont Wörner. Die Anträge werden noch vor den Sommerferien eingereicht. Zusammen mit der Landes- und Bundesförderung könnten bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten als Zuschuss nach Kirchheim unter Teck fließen.

Im Vordergrund ist ein iPad zu sehen. Auf diesem Tablet ist eine Luftaufnahme vom Kirchheimer Rathaus geöffnet. Eine Person hält das Tablet in der Hand. Im Hintergrund ist unscharf eine Stadtaufnahme zu sehen.
Pressemitteilung Nr. 133/20 vom 02.07.2020