Stadtnachricht

Kirchheimer Kindertageseinrichtungen kehren ab 29. Juni wieder zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen zurück


Zum 29.06.2020 hat das Kultusministerium die Rückkehr zum Regelbetrieb in Kindertageseinrichtungen unter Pandemiebedingungen angekündigt. Der Zusatz „unter Pandemiebedingungen“ weist darauf hin, dass es sich auch weiterhin um eine Ausnahmesituation handelt, die jedoch voraussichtlich für das gesamte kommende Kindergartenjahr Bestand haben wird. Oberste Priorität hat weiterhin der Gesundheitsschutz. Aus diesem Grund setzt die Stadtverwaltung auf Solidarität, Achtsamkeit und aktive Mitwirkung aller Beteiligten. Werden die Regeln nicht eingehalten, erhöht sich das Infektionsrisiko. Dies könnte zur Folge haben, dass Einrichtungen erneut geschlossen werden müssten und Kinder, Eltern sowie Personal in eine 14-tägige Quarantäne müssen.
 
Bei Kindern ist eine konsequente Durchsetzung von Abstandsregeln nicht oder nur bedingt möglich, weshalb das Ziel eine möglichst konstante Zusammensetzung der Gruppe mit pädagogischem Fachpersonal ist. Ein gruppenübergreifendes Arbeiten, welches aus Infektionsschutzgründen eingeschränkt wurde, soll unter Einhaltung der Schutz- und Hygienehinweise des Landes wieder angestrebt werden. Die Herausforderung bei der anstehenden Öffnung besteht darin, die Kinder nicht nur möglichst uneingeschränkt zu betreuen, sondern auch zu fördern und in ihrer Bildung und Erziehung zu unterstützen.

Was ändert sich konkret ab dem 29.06.2020?

  • Die Notbetreuung in den Kindertageseinrichtungen wird zum 28.06.2020 eingestellt.
  • Ab Montag, 29.06.2020 können grundsätzlich wieder alle Kinder die Kindertageseinrichtungen besuchen. Eine Abstandsregelung zwischen den Kindern gibt es nicht. Die Gruppen dürfen wieder die ursprüngliche Gruppenstärke haben.
  • Kinder dürfen die Einrichtung nur besuchen, wenn beim Kind und/oder den Familienmitgliedern keine Covid-19-Symptome (z.B. Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigung, erhöhte Temperatur, Husten) auftreten.
  • Der Aufenthalt in der Einrichtung und im Umfeld ist auf ein Mindestmaß zu beschränken. Lediglich eine Person soll das Kind in die Einrichtung bringen und abholen. Hierbei ist eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Die Einrichtungsleitung informiert gegebenenfalls über individuelle Bring- und Holregelungen.
  • Die Kinder müssen in der Einrichtung selbst keine Maske tragen.
  • Aufgrund von Personalausfällen kann es in einzelnen Einrichtungen vorkommen, dass Betreuungszeiten reduziert werden müssen, um dennoch einen konstanten und verlässlichen Betrieb zu ermöglichen. In diesen Fällen werden die Eltern zeitnah informiert.
  • Ab dem 29. Juni 2020 werden wieder die regulären Gebühren erhoben.
Eine junge Frau liest zwei Kindern etwas vor
Pressemitteilung Nr. 126/20 vom 25.06.2020