Stadtnachricht

Die Versorgungshotline der Stadtverwaltung


Vor allem ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen wird empfohlen, in Zeiten von Corona die Öffentlichkeit zu meiden. Gleichzeitig benötigen diese aber bei Einkäufen oder anderen Erledigungen, wie dem Gang zur Apotheke, Unterstützung. Aus diesem Grund wurde die Versorgungshotline der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck ins Leben gerufen.

Gerne möchten wir mit ein paar Fotos einen kurzen Blick hinter die Kulissen gewähren. Ohne den Einsatz der Abteilung Soziales und weiteren Abteilungen der Stadtverwaltung und ohne die Unterstützung der Freiwilligen und Ehrenamtlichen gäbe es keine Versorgungshotline.
  • Der Pool der Helfer umfasst mittlerweile knapp 160 Personen, die für andere Einkaufen und Erledigungen machen wollen.
  • Etwa zwei Drittel davon sind Jugendliche und junge Erwachsene. Unter Ihnen sind auch 14 Flüchtlinge, die gut Deutsch sprechen und unbedingt helfen möchten.
  • In den vergangenen Wochen hat die Versorgungshotline 40 Einsätze vermittelt und abgewickelt.

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern!

Christine Euchner (Fachstelle Bürgerengagement) und Monique Kranz-Janssen (Quartiersmanagerin)

Von der „Stunde Null“ bis zur Aktivierung der Versorgungshotline vergingen nicht ganz 24 Stunden - am 17. März waren die technischen Voraussetzungen in der Abteilung Soziales geschaffen, und die Versorgungshotline war geboren. Christine Euchner (Fachstelle Bürgerengagement) und Monique Kranz-Janssen (Quartiersmanagerin) begannen damit, freiwillige Helfer und Aufträge von Hilfebedürftigen im gesamten Stadtgebiet zu koordinieren und Angebot und Nachfrage zusammenzubringen.


Frau Euchner während der Arbeit bei der Versorgungshotline

Der eingeschränkte Dienstbetrieb der Stadtverwaltung sieht vor, das die Mitarbeiter sich in unterschiedlichen Schichten abwechselnd vor Ort und im Home Office aufhalten. Um die werktägliche Erreichbarkeit der Hotline zu gewährleisten, müssen die Mitarbeiter auch von zuhause aus in der Lage sein, Anrufe entgegenzunehmen – so wie hier Christine Euchner.


Kartons Flyer Versorgungshotline

Um die Versorgungshotline bekannt zu machen, wurde neben Pressemitteilung und Beiträgen auf den Social-Media-Kanälen auch an „analoge“ Möglichkeiten gedacht: Abreißzettel, entworfen von einer Mitarbeiterin des Pflegestützpunktes, wurden an relevante Kontakte z.B. in Pflegeeinrichtungen und an das Management der verschiedenen Quartiersprojekte in Kirchheim versendet und aufgehängt. Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen wurden aber auch bunte Wurfzettel entworfen. Nicht jeder frequentiert die Orte mit den Aushängen, verfolgt die sozialen Medien, liest die Zeitung oder verfügt über einen Internetzugang – auch wenn die unterstützende Mundpropaganda bislang sehr gut funktionierte!


Matthias Mauz bei der Herausgabe der Wurfzettel

Die Abholung der Wurfzettel durch die Austräger und Unterstützer der Versorgungshotline erfolgt über ein Fenster am Haus der sozialen Dienste (Widerholtplatz 3). Matthias Mauz, von der Fachstelle Bürgerengagement, und die Quartiersmanagerin, Monique Kranz-Janssen,  organisierten die Verteilung.