Stadtnachricht

Der Förderverein Bački Petrovac informiert: Dank Springerle und Förderung 40.000 Euro gespendet


Sie hatten es noch vor dem Ausbruch der Corona-Krise geschafft: Der am 1. Februar 2019 gegründete Förderverein Kirchheim/Bački Petrovac hielt Ende Februar seine erste Mitgliederversammlung ab. 25 Freunde der Partnerstadt in der serbischen Provinz Vojvodina waren gekommen und dafür sogar aus Serbien und Österreich mit dem Auto angereist.

Ihr erster Vorsitzender Hartmut Rehm berichtete von einem bewegten ersten Vereinsjahr. Kaum im Amt, begrüßte er im selben Monat schon Besuch aus Serbien. Dabei wurden die ersten Weichen gestellt, insbesondere für die Renovierung der Bulkeser Kirche. Der Förderverein stellte der Gemeinde damals 40.000 Euro in Aussicht. Ein wichtiger Schritt war der Besuch des slowakischen Festes in Bački Petrovac im August. Dort wurden die Pläne für den geplanten Innenausbau der Kirche besprochen. „Dankenswerter Weise hat sich Architekt Helmut Kapp spontan bereit erklärt, mitzufahren und die Pläne aus seiner Erfahrung mit der Nutzung historischer Bauten zu beurteilen. Er ist inzwischen Mitglied des Fördervereins geworden“, berichtete Hartmut Rehm.

Aber auch in Kirchheim setzte der Förderverein Akzente. Ein voller Erfolg waren die „Springerle“ mit dem Motiv der Kirche in Bulkes und dem Rathaus in Kirchheim. Die Model aus Holz hatte der Vereins eigens in der Schweiz schnitzen lassen. Der Springerle-Verkauf erbrachte ein erkleckliches Sümmchen. Hinzu kam später noch ein Zuschuss der Stadt Kirchheim unter Teck in Höhe von 20.000 Euro. „Dadurch kann der Verein seine Zusage zur Mitfinanzierung der Außensanierung der Bulkeser Kirche in Maglič in Höhe von 40.000 Euro erfüllen“, so Hartmut Rehm zufrieden.

Im Dezember wurde zudem eine wichtige Entscheidung getroffen: Nach der Abwahl von Angelika Matt-Heidecker als Oberbürgermeisterin, die bislang durch ihr Amt Vorstandsmitglied war, haben die Mitglieder einstimmig beschlossen, die Satzung zu ändern. Hartmut Rehm freute das besonders: „Damit kann sie auch weiterhin mit Herzblut ihre Tätigkeit für den Förderverein fortführen.“