Stadtnachricht

Obstbäume pflegen, nicht roden


Aufgrund der schönen Wetterlage sind manche Streuobstwiesenbesitzer möglicherweise geneigt nun umfangreich zu roden. Dies ist jedoch nicht zulässig: Die meisten Streuobstwiesen liegen in Landschafts- und Vogelschutzgebieten. Hier stehen solchen Rodungen die gesetzlichen Verordnungen entgegen. In und außerhalb von Schutzgebieten gilt der strenge Artenschutz, d. h. Lebensstätten wie z.B. Baumhöhlen, die Vögeln und Fledermäusen als Fortpflanzungs- und Ruhestätten dienen, dürfen nicht einfach entfernt werden.

Gegen ein planvolles Entfernen einzelner abgängiger Bäume, ohne den Artenschutz zu beeinträchtigen ist nichts einzuwenden. Die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt, aber auch der Umweltbeauftragte der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck Wolf Rühle beraten und informieren gerne zu Fragen der Gehölz- und Streuobstpflege. Wolf Rühle ist unter der Telefonnummer 07021 502-413 erreichbar.

Pressemitteilung 026/20 vom 07.02.2020