Stadtnachricht

Stadt startet Plakatkampagne gegen aggressives Betteln


Von aufdringlichen Gesten bis zu direktem Körperkontakt: Zuletzt kam es in der Kirchheimer Innenstadt immer häufiger zu Fällen von aggressivem Betteln. Durch das vehemente Verhalten werden Passanten teils massiv um ihr Geld bedrängt. Durch die Plakate, die in Geschäften des Kirchheimer City Rings zu finden sind, soll das Thema nun offensiv angegangen werden – einerseits, um Bürger zu informieren und zu sensibilisieren, andererseits, um aggressiven Bettlern deutlich zu machen, dass sie rechtswidrig handeln. Denn, laut Kirchheimer Polizeiverordnung ist „das aggressive, körperliche Nähe suchende, aufdringliche Betteln“ nicht erlaubt. Verboten ist auch das Betteln durch Kinder oder unter Beteiligung von Kindern. „Es geht uns nicht darum, das Betteln im Allgemeinen zu verurteilen. Uns ist bewusst, in welch schwieriger Situation Menschen sind, die betteln gehen. Viele von ihnen sind dabei keineswegs aufdringlich oder belästigend. Hinter aggressiv Bettelnden oder bettelnden Kindern stehen dagegen oft kriminelle Banden, für die nur ihr Profit und nicht das Wohlergehen der Bettelnden zählt“, stellt Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer klar.

Wer aggressives Betteln in Kirchheim unter Teck erlebt, kann sich bei der Polizei oder per E-Mail an ordnung@kirchheim-teck.de beim städtischen Vollzugdienst melden.

Das Plakat, das in Kirchheimer Geschäften auf die rechtliche Situation rund um das Betteln aufmerksam macht.
Pressemitteilung Nr. 003/20 vom 08.01.2020