Stadtnachricht

Beim Museumsfest historische Postkarten schreiben


Das Fest des Städtischen Museums im Kornhaus bietet unter dem Motto „Grüße aus Kirchheim unter Teck“ vor allem für Kinder, aber auch für Erwachsene ein buntes Programm mit vielen Aktionen im Zeichen der vorletzten Jahrhundertwende: von historischen Kinderspielen über einen Workshop im Papier schöpfen, dem Schreiben auf einer alten Schreibmaschine bis hin zum Entziffern alter Schriften.
 
Im Erdgeschoss des Kirchheimer Kornhauses (Max-Eyth-Straße 19) finden von 11:00 bis 17:00 Uhr gleich mehrere spannende Aktivitäten statt. Kleine Künstler sind bei der Aktion „Postkarten gestalten und verschicken“ richtig: Historische Postkarten dienen als Ausmal-Vorlagen, die direkt nach dem Bemalen verschickt werden können.
Auch beim „Papier schöpfen“ geht es künstlerisch zu. Mit einem Handschöpfrahmen werden dort schön gestaltete Papierbögen selbst hergestellt.
Metallfeder und Schreibmaschine statt Kugelschreiber und Laptop heißt es bei „Feder, Tusche und Farbband“. Dort können verschiedene historische Schreibmittel getestet werden.
Wer schon immer im historischen Gewand fotografiert werden wollte, darf sich besonders auf das Museumsfest freuen. Kleider aus der Zeit um 1900 und ein Fotograf stehen bereit, um den Wunsch wahr werden zu lassen.
Bei der „Lesestunde“, die von 14:00 bis 15:00 Uhr im Kornhaus stattfindet, helfen Experten dabei, alte Postkarten und Briefe von Verwandten zu entziffern, die in der historischen Sütterlinschrift geschrieben sind.
Beliebte historische Kinderspiele dürfen auf dem Martinskirchplatz ausprobiert werden. Beim Sackhüpfen, Ringetreiben, Stelzenlaufen oder bei Hüpfspielen gilt es, Geschicklichkeit zu beweisen.

Für den Museumstag entfällt ein einmaliger Unkostenbeitrag von 5,00 Euro, der vor Ort bezahlt wird. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Für das leibliche Wohl sorgt die Jugendfeuerwehr Nabern mit Speisen und Getränken.

Eine Kirchheimer Psotkarte mit 4 historischen Motiven aus Kirchheim unter Teck

PRESSEMITTEILUNG Nr. 214/19 vom 18.09.2019