Stadtnachricht

Genossenschaftliche Initiativen stellen Bauprojekte mit Gemeinwohlorientierung vor


Im Kirchheimer Steingauquartier werden erstmals innovative Bau- und Wohnformen in größerem Maßstab erprobt. Mit der Entwicklung weiterer innenstadtnaher Areale möchte die Stadt Kirchheim unter Teck Initiativen Raum geben, bei denen Gemeinwohlorientierung und Bauen auch für untere Einkommensgruppen im Fokus steht. Am Dienstag, 16. Juli 2019, 19:00 Uhr, sind im Vortragssaal der Stadtbücherei (Alleenstraße 1) zwei Vertreter dieser neuen Organisationsformen zu Gast, um Einblick in ihre Projekte zu geben.
 
Bisher wurden Geschossbauten immer von Bauträgern erstellt und anschließend vermietet oder an Wohnungseigentümer weiterveräußert. Die Konzeptvergabe hat im Steingauquartier dazu geführt, dass Bürger entweder gemeinsam als Baugruppe ein Mehrfamilienhaus oder auch als Einzelbauherren beispielsweise ein Einfamilienhaus bauen. In der Mischung Bauträger/ Baugruppe/ Einzelbauherr entsteht so ein kleinteiliges, lebendiges und vielfältiges Ensemble. Der Markt der Möglichkeiten ist damit jedoch noch lange nicht ausgeschöpft. Inzwischen sind in vielen deutschen Städten auch kleinere, teils genossenschaftlich organisierte, Initiativen am Markt, die sich Gemeinwohlorientierung und Bauen auch für untere Einkommensgruppen auf die Fahne schreiben.
 
Bei der Veranstaltung im Vortragssaal der Stadtbücherei stellen sich mit dem Mietshäusersyndikat und der OekoGeno zwei Vertreter dieser neuen Organisationsformen vor, die über Erfahrungen aus einer Vielzahl fertiggestellter Projekte berichten können.
 
Die Stadt Kirchheim unter Teck lädt Interessierte zur Teilnahme ein. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.


PRESSEMITTEILUNG Nr. 156/19 vom 05.07.2019