Stadtnachricht

Hochwasser verläuft in Kirchheim unter Teck glimpflich


Dies ist auch dem unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kirchheimer Baubetriebshof zu verdanken: Bis weit in die Nacht waren sie unterwegs, um Rechen und Einläufe an Flüssen und Bächen zu reinigen, damit das Wasser von Lindach, Lauter, Dupiggraben und Co. bestmöglich abfließen konnte.
 
Der Einsatz des Baubetriebshof-Teams war nicht unbegründet: Die Pegelmessung an der Lindach in Kirchheim unter Teck ergab ein „Mittleres Hochwasser“, mit dem im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre zu rechnen ist. Ein ähnliches Ergebnis ergaben Messungen an der Lauter in Wendlingen. Der Scheitel des Hochwassers war gegen Mitternacht erreicht.
 
Vorsorglich wurde bereits am Dienstagnachmittag im Uferbereich der Lauter in der Gerberstraße eine mobile Hochwasserschutzwand installiert. Da die Lauter in den Herrschaftsgärten und beim Fußweg zwischen Kanalstraße und Max-Eyth-Straße über die Ufer getreten war, wurden diese Bereiche zeitweise abgesperrt. Größere Schäden infolge des Hochwassers gibt es nach aktuellem Stand aber nicht.
 
Die gelbe mobile Hochwasserschutzwand am Ufer der Lauter in der Gerberstraße.

PRESSEMITTEILUNG Nr. 113/19 vom 22.05.2019