Stadtnachricht

„Literatur zur Marktzeit“ stellt Kirchheimer Autoren vor


An vier aufeinanderfolgenden Samstagen steht jeweils ein Autor im Fokus. Dabei gibt es Spannendes zu Leben und Werk der Schriftsteller zu erleben. Außerdem werden ihre Texte gelesen. Die Führungen durch das Museum beginnen um 11:30 Uhr und dauern rund 30 Minuten. Bei der ersten Führung am Samstag, 16. März, wird das literarische Schaffen des Ingenieurs Max Eyth (1836-1906) vorgestellt.
 
Am Samstag, 23. März, stehen Hermann Kurz und seine Tochter Isolde im Mittelpunkt. Die Familie wohnte in den Jahren 1862/63 in Kirchheim unter Teck. Isolde Kurz war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine viel gelesene Autorin.
 
Die Führung am Samstag, 30. März, widmet sich dem Berliner Hans Bethge (1876-1946), der seine letzten Lebensjahre in Kirchheim unter Teck verbrachte. Sein literarisches Schaffen umfasst vor allem Nachdichtungen von chinesischer und japanischer Lyrik. Gedichte aus seiner Sammlung „Die chinesische Flöte“ wurden von Gustav Mahler in seinem Werk „Das Lied von der Erde“ vertont.
 
Am Samstag, 6. April, geht es um Hermann Hesses Aufenthalt in Kirchheim unter Teck, wo sich der Dichter 1899 mit seinen Tübinger Freunden traf. Seine Erzählung „Lulu“ spielt in der Teckstadt.
 
Die Führungen sind Teil der Veranstaltungsreihe „Literarische Entdeckungen“ des Verkehrsvereins Teck-Neuffen. Noch bis Ende Mai 2019 finden in vielen Städten und Gemeinden der Region Veranstaltungen zum Thema Literatur statt. Mehr Informationen und das komplette Veranstaltungsprogramm stehen auf www.kirchheim-teck.de/literarische-entdeckungen zur Verfügung.
 
 
PRESSEMITTEILUNG Nr. 046/19 vom 05.03.2019