Stadtnachricht

Ausstellung: Flucht und Migration sind Teil der Geschichte Deutschlands


Wohl in jeder deutschen Gemeinde gibt es vielschichtige Erfahrungen mit den Themen Flucht und Migration - über die Generationen hinweg. Die Ausstellung „An(ge)kommen. Augenblicke. Begegnungen. Geschichten“ beleuchtet unter anderem die Ankunft in Deutschland und das heutige Leben ehemaliger Geflüchteter. Sie gibt Geflüchteten ein Gesicht und eine Stimme. Unter den Portraitierten aus der Region Stuttgart sind auch sechs Personen aus Kirchheim unter Teck und Umgebung. Diese Menschen gehören verschiedenen Generationen an und flohen einst aus dem Iran, Sri Lanka, Kambodscha, der DDR und Afghanistan. Ihre Portraits wurden eigens für die Kirchheimer Ausstellung erstellt.
Obwohl jede Geschichte individuell ist, gibt es viele Parallelen in den Fluchtgründen und Erfahrungen.
 
Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 12. Oktober 2018, ab 16:00 Uhr im Foyer des Kirchheimer Rathauses. Grußworte halten Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker und Eberhard Haußmann, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands.
Für Bewirtung durch die Frauen-Kochgruppe Awafi und musikalische Umrahmung durch Natalja und Valery Katsnelson ist gesorgt.
 
Im Rahmenprogramm der Ausstellung läuft im Kino Central am 25. Oktober 2018 der Film „Der Flüchtling in mir“ von Regisseurin Nilgün Tasman aus Stuttgart. In der Stadtbücherei findet am 8. November 2018 das Format „Lebende Bücher“ statt. An diesem Abend erzählen Menschen, die für die Ausstellung portraitiert wurden, im kleinen Kreis ihre Geschichte.
 
Das Ausstellungsprogramm wird veranstaltet von der Stadt Kirchheim unter Teck, dem Kreisdiakonieverband im Landkreis Esslingen, dem Forum der Kulturen Stuttgart e.V., der Beratungsstelle „CHAI“, dem Arbeitskreis Asyl in Kirchheim unter Teck und der Evangelischen Kirche Kirchheim unter Teck.
 
Gefördert wird die Ausstellung von „Inklusion leben“ und der Servicestelle Kommunen in einer Welt der Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
 
 
PRESSEMITTEILUNG  Nr. 190/18 vom 26.09.2018