Stadtnachricht

Neue Anbieter: Mittagsverpflegung für Kirchheimer Schulen und Kitas gesichert


„Wir sind sehr froh, dass wir so schnell neue Partner für die Schul- und Kita-Versorgung gefunden haben. Unser Ziel, keine Lieferlücke entstehen zu lassen, haben wir erreicht. Natürlich werden wir auch bei der neuen Lösung genau darauf achten, ob alles funktioniert“, sagt Michaela Göhler-Bald, Leiterin der Abteilung Bildung bei der Stadtverwaltung.
 
Das Schorndorfer Familienunternehmen Müller Gastronomie wird 14 der 16 Kirchheimer Kindertagesstätten bekochen und beliefern. Das von Ralph Müller geführte Unternehmen hat bereits Erfahrung in Sachen Schul-Verpflegung: Bekocht werden unter anderem die Schülerinnen und Schülern in der Mensa am Schorndorfer Schulzentrum Süd.
 
Die Versorgung der Kirchheimer Schulen übernimmt die apetito AG, die seit 1958 in der Lebensmittelbranche tätig ist und bereits andere Schulstandorte beliefert. Die Verpflegung für die Schulen kommt aus einer Küche in Stuttgart Wangen. Außerdem beliefert das Unternehmen den Kindergarten in Nabern, da dieser in unmittelbarer Nähe der Naberner Grundschule liegt.
Den Eltern von Kirchheims Schulkindern wird sich apetito in zwei Elternabenden im Januar vorstellen. Dann wird das Unternehmen seine Arbeit darstellen, Fragen beantworten und eine Verkostung durchführen. Sobald die Termine feststehen, werden die Eltern durch die Schulleitungen informiert.
 
Ein Pilotprojekt wird es am Kirchheimer Teck-Kindergarten geben. Dort wird ein alternatives Anlieferungsverfahren getestet. Die familiengeführte Stollsteimer GmbH aus Stuttgart, ebenfalls im Bereich Schul- und Kita-Verpflegung tätig, wird das Mittagessen für die Kinder vorbereiten, aber kalt anliefern. Warm gemacht wird es dann von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kindergartens. Der Teck-Kindergarten ist mit entsprechenden Gerätschaften ausgerüstet.
 
Alle drei Unternehmen haben einen Vertrag bis Sommer 2018 unterschrieben. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es statt der Interims- eine langfristige Lösung geben. „Die Vorbereitungen für eine Ausschreibung zur Versorgung ab nächstem Schuljahr laufen bereits. Damit wir auf der Suche nach einer optimalen Lösung keinen Zeitdruck bekommen, haben die Verträge unserer drei Interimsanbieter eine Option auf Verlängerung bis 31. Dezember 2018“, so Göhler-Bald.
 
PRESSEMITTEILUNG Nr. 005/18 vom 05.01.2018