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Stadtnachricht

Volkstrauertag sowie Einweihung des Mahnmals für die zivilen Opfer des Nationalsozialismus


Das Mahnmal wird in 21 Spruchbändern an die tragischen Schicksale der Kirchheimer Zivilbevölkerung erinnern, die aus unterschiedlichen Gründen zu Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft sowie des Zweiten Weltkrieges wurden. „Um deren Andenken zu bewahren und auch um achtsam zu bleiben, bedarf es eines Platzes der Reflektion, des Respekts und der Verbundenheit. Ein solcher Ort des Gedenkens fehlte in Kirchheim bislang. Das von Bildhauerin Monika Majer gestaltete und von den Spenden der Bürgerschaft mitfinanzierte Mahnmal schließt diese Lücke“, freut sich Frank Bauer, Leiter der Abteilung Kultur bei der Kirchheimer Stadtverwaltung.
 
Die Mitfinanzierung durch die Bürgerschaft bildet einen entscheidenden Anteil: Knapp die Hälfte der 43.000 Euro Gesamtkosten für das Projekt konnten durch private Spenden (rund 11.000 Euro) und einem Beitrag des Verschönerungsvereins (10.000 Euro) finanziert werden. Den Restbetrag übernimmt die Stadt Kirchheim unter Teck.
 
Bürgerinnen und Bürger vom Verschönerungsverein, dem Mehrgenerationenhaus Linde, der Jugendorganisation des Roten Kreuzes und Vertreter der Stadtverwaltung hatten den Entwurf des Mahnmals gemeinsam mit der Bildhauerin erarbeitet. Die Bürgerschaft wird zudem aktiv an der Einweihung teilhaben: Die 21 Spruchbänder werden bei der Einweihung von Kirchheimerinnen und Kirchheimern vorgetragen.
 
Bei der Gedenkfeier im Vorfeld der Mahnmal-Einweihung ist ein abwechslungsreiches Programm geplant. Neben musikalischen Beiträgen, Gedichtvorträgen und der Gedenkrede von Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker wird die traditionelle Kranzniederlegung durchgeführt.

Weitere Informationen zum Mahnmal finden Sie hier.

Die Gedenken zum Volkstrauertag am Sonntag, 19. November 2017 finden wie folgt statt:
In Nabern findet die Gedenkfeier am Totensonntag, 26. November 2017 statt.


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