Energiesparen an
Kirchheimer Schulen

Durch einen bewussten Umgang mit Strom und Wärme können bis zu 10 % der Energiekosten an Schulen eingespart werden. Doch kaum etwas ist schwerer als Gewohnheiten abzulegen und das eigene Verhalten  nachhaltig zu verändern. Doch dies ist das Ziel des Energiesparmodells an Kirchheimer Schulen.

Die Keimzellen jedes Energiesparmodells sind die sogenannten „Energieteams“, bestehend aus Schüler*innen, dem Hausmeister und ein bis zwei Lehrer*innen. Gemeinsam werden Energiesparmaßnahmen geplant und Mitschüler*innen zum Mitmachen animiert.

Durch Maßnahmen des Energieteams, Aktivitäten im Unterricht und außerhalb der Schule, sowie Projekten werden die Themen Energiesparen und Klimaschutz, Wassersparen und Abfall auf verschiedenste Weise in den Blick genommen. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sonder auch um experimentelles Erfahren und das Üben von Verhaltensweisen. Auch kleine technische Maßnahmen sind dabei möpglich.

Ein zusätzlicher Anreiz entsteht, indem, je nach Umfang der Aktivitäten und der Energieeinsparung, am Ende des Schuljahres jede Schule eine Prämie bekommt. Die Prämie kann wiederum einem Schulprojekt zugutekommen. So profitieren die Schüler*innen durch Wissensvermittlung und Erfahrungen, die Stadt durch geringere Energiekosten und die Schule im Gesamten durch eine Erfolgsbeteiligung. Eine fachkundige Beratung vor Ort garantiert einen guten Einstieg und begleitet die Schulen während des Projektes bei technischen und organisatorischen Fragen.


PROJEKTÜBERSICHT

Im Juni und Juli 2021 fanden die ersten Termine mit den einzelnen Schulen statt. Bei einer Vor-Ort-Begehung wurde die Situation der Schule hinsichtlich Strom- und Wärmeverbrauch, Wasserverbrauch und Abfallaufkommen gemeinsam mit Lehrer*innen und Hausmeistern betrachtet. Erste Ideen für Aktivitäten wurden gesammelt und die Bildung eines Energiesparteams besprochen.

Nach den Sommerferien geht es weiter mit einem ersten Treffen der Energiesparteams und der Planung konkreter Projektaktivitäten.

Auftaktveranstaltung am 04.05.2021

Mit etwas Verzögerung aufgrund der Coronapanemie ist das Projekt mit einer digitalen Auftaktveranstaltung gestartet. Es nahmen Schulleiter*innen und Lehrer*innen der neun beteiligten Schulen und Vetreter des Gemeinderats teil. Nach der Begrüßung durch OB Bader stellte Klimaschutzmanagerin Beate Arman das Projekt vor. Danach kamen die Schulen zu Wort und erzählten von ihren Motive und ihren Erwartungen an das Projekt.

Näheres zum Projektbeginn:
Pressemitteilung der Stadt Kirchheim unter Teck

1. Workshop mit den Schulen am 04.05.2021

Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung fand der erste Workshop mit den beteiligten Schulen statt. Erste Projektschritte wurden geplant, die interne Kommunikation besprochen und  überlegt, wie an bereits Bestehendes angeknüpft werden kann. Dabei wurde die Motivation der Lehrer*innen deutlich und das einige bereits erste Aktivitäten zum Projektstart unternommen haben, wie die Information der Lehrerschaft und der Schüler*innen über das Projekt,




Am Projekt nehmen sowohl Grundschulen und auch weiterführende Schulen teil.
Dabei sind:
  • Freihof Grundschule
  • Freihof Realschule
  • Grundschule Nabern
  • Konrad-Widerholt Grundschule
  • Lindachschule Jesingen
  • Ludwig-Uhland Gymnasium
  • Schlossgymnasium
  • Teckrealschule
  • Waldorfschule
Das Projekt Energiesparen an Kirchheimer Schulen wird von der Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck koordiniert. Für eine umfassende Vor-Ort-Betreuung und Begleitung der Schulen wurde die Firma Arqum GmbH beauftragt, die mit pädagogischen Anregungen und in der Energieberatung wertvolle Unterstützung leisten kann.

Die Projektlaufzeit beträgt 4 Jahre von 2021 bis 2024.

Logos des BMU und der Nationalen Klimaschutz Initiative



Hintergrund Nationalen Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.