Energiesparen an
Kirchheimer Schulen

Durch einen bewussten Umgang mit Strom und Wärme können bis zu 10 % der Energiekosten an Schulen eingespart werden. Doch kaum etwas ist schwerer als Gewohnheiten abzulegen und das eigene Verhalten  nachhaltig zu verändern. Doch dies ist das Ziel des Energiesparmodells an Kirchheimer Schulen.

Die Keimzellen jedes Energiesparmodells sind die sogenannten „Energieteams“, bestehend aus Schüler*innen, dem Hausmeister und einigen Lehrer*innen. Gemeinsam werden Energiesparmaßnahmen geplant und Mitschüler*innen zum Mitmachen animiert.

Durch Maßnahmen des Energieteams, Aktivitäten im Unterricht und außerhalb der Schule, sowie Projekten werden die Themen Energiesparen und Klimaschutz, Wassersparen und Abfall auf verschiedenste Weise in den Blick genommen. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sonder auch um experimentelles Erfahren und das Üben von Verhaltensweisen. Auch kleine technische Maßnahmen sind dabei möglich.

Schüler:innen des Schlossgymnasiums beim Besuch der Ausstellung Klimagourmet

Ein zusätzlicher Anreiz entsteht, indem, je nach Umfang der Aktivitäten und der Energieeinsparung, am Ende des Schuljahres jede Schule eine Prämie bekommt. Die Prämie kann wiederum einem Schulprojekt zugutekommen. So profitieren die Schüler*innen durch Wissensvermittlung und Erfahrungen, die Stadt durch geringere Energiekosten und die Schule im Gesamten durch eine Erfolgsbeteiligung. Eine fachkundige Beratung vor Ort garantiert einen guten Einstieg und begleitet die Schulen während des Projektes bei technischen und organisatorischen Fragen.

PROJEKTÜBERSICHT

Vom 04.04. bis 06.05.2022 wurde am Schlossgymnasium die Wanderausstellung "Klimagourmet - genießen und das Klima schützen" gezeigt. Schülerinnen und Schüler erhielten verschiedene Denkanstöße und Anregungen, um ihre Ernährung klimabewusster zu gestalten. Dazu gehören Aspekte, wie die CO2-Emissionen bei der Erzeugung und Verarbeitung verschiedener Lebensmittel, das Thema Verschwendung von Lebensmitteln und die Diskussion rund um Fleischkonsum oder vegetarische Ernährung bis hin zum Energieverbrauch von unterschiedlichen Herd-Arten. Dafür wurde die Ausstellung extra aus Frankfurt geholt. Das Interesse war groß. Auch aus anderen Kirchheimer Schulen kamen mehr als 10 Klassen, um die Ausstellung anzuschauen.

Mit Ablauf des ersten Projektjahres haben bis Ende Februar 2022 alle teilnehmenden Schulen einen Zwischenbericht zu den bisherigen Aktivitäten abgegeben. Eine Zusammenfassung finden Sie auf dieser Seite zum Herunterladen.

Um auch Maßnahmen umsetzen zu können, für die kleine Investitionen notwendig sind, wurden Anfang 2022 Mittel über ein sogenanntes Starterpaket beantragt, An Maßnahmen sind geplant, die Anschaffung von Müllbehältern, um die Mülltrennung auszubauen, der Einbau von Thermostaten, um die Temperatur in Klassenräumen besser regeln zu können oder Material zum Bau von Luxmetern für die Beleuchtungsmessung. Nun hoffen wir, dass die Förderung bald bewilligt wird und die Maßnahmen umgesetzt werden können.

1. Zwischenbericht erstellt
Mit Ablauf des ersten Projektjahres haben bis Ende Februar 2022 alle teilnehmenden Schulen einen Zwischenbericht zu den bisherigen Aktivitäten abgegeben. Eine Zusammenfassung finden Sie auf dieser Seite zum Herunterladen.

Starterpaket beantragt
Für Maßnahmen im Projekt, die etwas kosten, wurden Anfang März mit dem sogenannten Starterpaket weitere Fördermittel beantragt. Dabei wurde Material für den Unterricht beantragt, wie Bücher oder Material für Experimente und die Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem  Mittel für technische Maßnahmen, zum Beispiel um ein Mülltrennsysteme einzuführen oder Thermostate, um die Temperatur im Klassenzimmer besser regeln zu können.

2. Workshop mit Lehrer:innen und Hausmeistern am 30.11.2021
Beim 2. Workshop stand die Vernetzung der Schulen und der Erfahrungsaustausch zu den ersten Projektschritten und zur internen Kommunikation im Mittelpunkt. Informationen zum Angebot "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und dem geplanten Starterpaket ergänzten die Planung weiterer Aktivitäten.

1. Workshop mit den Schulen am 04.05.2021
Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung fand der erste Workshop mit den beteiligten Schulen statt. Erste Projektschritte wurden geplant, die interne Kommunikation besprochen und  überlegt, wie an bereits Bestehendes angeknüpft werden kann. Dabei wurde die Motivation der Lehrer*innen deutlich und das einige bereits erste Aktivitäten zum Projektstart unternommen haben, wie die Information der Lehrerschaft und der Schüler*innen über das Projekt,

Auftaktveranstaltung am 04.05.2021
Mit etwas Verzögerung aufgrund der Coronapanemie ist das Projekt mit einer digitalen Auftaktveranstaltung gestartet. Es nahmen Schulleiter*innen und Lehrer*innen der neun beteiligten Schulen und Vetreter des Gemeinderats teil. Nach der Begrüßung durch OB Bader stellte Klimaschutzmanagerin Beate Arman das Projekt vor. Danach kamen die Schulen zu Wort und erzählten von ihren Motive und ihren Erwartungen an das Projekt.

Näheres zum Projektbeginn:
Pressemitteilung der Stadt Kirchheim unter Teck






Am Projekt nehmen sowohl Grundschulen und auch weiterführende Schulen teil.
Dabei sind:
  • Freihof Grundschule
  • Freihof Realschule
  • Grundschule Nabern
  • Konrad-Widerholt Grundschule
  • Ludwig-Uhland Gymnasium
  • Schlossgymnasium
  • Teckrealschule
  • Waldorfschule
Das Projekt Energiesparen an Kirchheimer Schulen wird von der Klimaschutzmanagerin der Stadt Kirchheim unter Teck koordiniert. Für eine umfassende Vor-Ort-Betreuung und Begleitung der Schulen wurde die Firma Arqum GmbH beauftragt, die mit pädagogischen Anregungen und in der Energieberatung wertvolle Unterstützung leisten kann.

Die Projektlaufzeit beträgt 4 Jahre von 2021 bis 2024.

Logos des BMU und der Nationalen Klimaschutz Initiative



Nationale Klimaschutzinitiative


Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.