Linde-Areal

Das Preisgericht hat unter den 14 eingereichten Arbeiten keinen eindeutigen Sieger gefunden, was auf die komplexe Aufgabenstellung und Lösungsfindung zum soziokulturellem Zentrum, Kindertagesstätte, Wohnungsbau und Freiraum und Städtebau zurückzuführen ist.
Daher vergab das Preisgericht welches sich aus externen Architekten, Stadtplanern und Landschaftsarchitekten, aber auch aus Gemeinderäten, Verwaltung, aktuellen Nutzern und Bürgern bestand, zwei Anerkennungen, zwei dritte und zwei erste Preise.
Die Verwaltung hat die Preisträger aufgefordert an einer Überarbeitung teilzunehmen. Im Rahmen eines Nutzworkshops wurden die wesentlichen Kritikpunkte erarbeitet und an die teilnehmenden Büros weitergegeben.
Daraufhin wurden individuelle Überarbeitungen getätigt, die dem Auswahlgremium vorgestellt wurden. Aus den Kriterien der Wettbewerbsplatzierung, der Überarbeitung des Entwurfs, der Projektorganisation und dem Honorarangebot ergibt sich das Büro mit dem höchsten Punktwert.
Der Ausschuss für Bildung, Soziales und Bürgerdienste (BSB) hat in seiner Sitzung am 28.01.2020 die Planungsleistungen an die Arbeitsgemeinschaft Lorber Paul Architekten GmbH, Köln mit club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln und ERNST² ARCHITEKTEN AG, Stuttgart als Projektsteuerer, vergeben, welche die beste Lösung zur städtebaulichen Fragestellung lieferten.
Die Arbeitsgemeinschaft wird die Vorentwurfsplanung unter enger Abstimmung des planenden Büros und den zukünftigen Nutzern tätigen, um das Wettbewerbsergebnis für die spätere Nutzung optimal zu gestalten (Fortsetzung des planerischen Dialogs). In inhaltlicher Abstimmung mit dem planenden Büro wird zeitlich parallel ein Bebauungsplan entwickelt.

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