Vorkaufsrecht an Grundstücken

Bei Übertragungen von Grundstücken hat die Gemeinde in bestimmten Fällen ein Vorkaufsrecht. Dies besteht beispielsweise bei

Grundstücken, für die der Bebauungsplan eine Nutzung für öffentliche Zwecke festlegt und
Grundstücken, die in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet liegen.
Grundstücken, die an Gewässer grenzen für den Gewässerrandstreifen

Wollen Sie ein Grundstück erwerben oder verkaufen, so können Sie sich vorab über ein bestehendes Vorkaufsrecht informieren. Vor Umschreibung des Eigentums im Grundbuch ist ein Negativzeugnis erforderlich. Mit dem Negativzeugnis bestätigt die Gemeinde, dass sie kein Vorkaufsrecht für das Grundstück hat oder dieses nicht ausübt.
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Mitarbeiter/-innen
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Voraussetzungen
Für eine Vorabprüfung: am besten Anfrage per Email unter Angabe der Flurstücksnummer (Flst. Nr.) des betroffenen Grundstücks und Mitteilung, ob und wann in etwa das Grundstück verkauft oder erworben werden soll



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Verfahrensablauf

Die Verkäufer- oder die Käuferseite muss der Gemeinde den Inhalt des Kaufvertrags mitteilen. In den meisten Fällen übernimmt dies der beurkundende Notar oder die beurkundende Notarin.

Er oder sie beantragt schriftlich die Ausstellung des Negativzeugnisses bei der Gemeinde, in der das Grundstück liegt.

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Erforderliche Unterlagen
Für die endgültige Prüfung: Vorlage des vollständigen Kaufvertrages
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Kosten/Leistung

Die Höhe der Gebühren für ein Negativzeugnis richtet sich nach der kommunalen Gebührensatzung. Erkundigen Sie sich bei der zuständigen Stelle.

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Rechtsgrundlage
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Zugehörigkeit zu