Lindorf

Wappen Lindorf
Markungsfläche:
Einwohnerzahl:
Ortsvorsteher:

262 ha
rund  1500
Stefan Würtele
Umgeben von Streuobstwiesen, Feldern, Wald und geschützt durch einen Erdwall liegt Lindorf verkehrsgünstig an der A 8 und B 297. Lindorf hat sich zu einem attraktiven Wohngebiet und einem lebhaften Stadtteil entwickelt, der seinen dörflichen Charakter bewahrt hat.

Aktuelle Veranstaltungen in Lindorf

So 30.06.19
Der Liederkranz bewirtet bei der Firma Godelmannn anlässlich ihres Tages des Gartens.
Veranstaltungsort: Gelände der Firma Godelmann im Industriegebiet Kruichling, Maria-Merian-Straße 19
So 28.07.19
ab 09:30 Uhr
Die jährliche Hocketse des Liederkranzes.
Veranstaltungsort: Dorfplatz Lindorf
Fr 22.11.19
ab 20:00 Uhr
Wort Kabarett - "Ü 50-Silberrücken im Nebel"
Veranstaltungsort: Bürgerhaus Lindorf
Veranstalter:
KuLi (Kultur-in-Lindorf)

Aktuelle Nachrichten aus Lindorf

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Beflaggung in Kirchheim unter Teck


17.06.2019

66. Jahrestag des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR

Anlässlich des 66. Jahrestag des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR wird das Rathaus in Kirchheim Teck mit der Stadt- und Bundesflagge beflaggt.

Bürgerstiftung: Anträge bis 30. Juni einreichen


31.05.2019

Die Kirchheimer Bürgerstiftung unterstützt gemeinnützige Vorhaben, die im Interesse der Stadt und ihrer Bürger sind. Noch bis 30. Juni 2019 können bei der Stiftung Anträge auf finanzielle Förderung gestellt werden.

Schwerpunkte liegen auf Projekten in den Bereichen Bildung, Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, Sport, Ökologie sowie bei sozialen und mildtätigen Zwecken. Vorrangig unterstützt werden Modellprojekte, die neue Wege erproben sowie wichtige Anstöße und Erfahrungen zulassen.
 
Anträge können an Karin Rau, Abteilung Finanzen bei der Stadtverwaltung, gesendet werden: per Post an Widerholtplatz 5, 73230 Kirchheim unter Teck oder per E-Mail an k.rau@kirchheim-teck.de. Das Antragsformular ist auf www.kirchheim-teck.de/bürgerstiftung abrufbar. Wer die Bürgerstiftung aktiv unterstützen will, findet dort auch nähere Informationen zu Spendenmöglichkeiten sowie zu den geförderten Projekten aus dem vergangenen Jahr.
 

PRESSEMITTEILUNG Nr. 121/19 vom 31.05.2019

Informationen zur Europawahl und den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019


26.05.2019

Das Jahr 2019 steht auch in Kirchheim unter Teck ganz im Zeichen der Wahlen. Am 26. Mai 2019 finden in der Teckstadt mit der Europawahl und den Kommunalwahlen insgesamt fünf Wahlen statt. Wer darf wählen? Was wird gewählt? Wie wird gewählt? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie auf www.kirchheim-teck.de/wahlen/Wahlen2019.

Hochwasser verläuft in Kirchheim unter Teck glimpflich


22.05.2019

Viel Wasser, keine größeren Schäden: Das durch anhaltende Regenfälle verursachte Hochwasser am Dienstag, 21. Mai 2019, hat auf Kirchheim unter Teck kaum Auswirkungen gehabt.

Dies ist auch dem unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Kirchheimer Baubetriebshof zu verdanken: Bis weit in die Nacht waren sie unterwegs, um Rechen und Einläufe an Flüssen und Bächen zu reinigen, damit das Wasser von Lindach, Lauter, Dupiggraben und Co. bestmöglich abfließen konnte.
 
Der Einsatz des Baubetriebshof-Teams war nicht unbegründet: Die Pegelmessung an der Lindach in Kirchheim unter Teck ergab ein „Mittleres Hochwasser“, mit dem im Schnitt alle fünf bis zehn Jahre zu rechnen ist. Ein ähnliches Ergebnis ergaben Messungen an der Lauter in Wendlingen. Der Scheitel des Hochwassers war gegen Mitternacht erreicht.
 
Vorsorglich wurde bereits am Dienstagnachmittag im Uferbereich der Lauter in der Gerberstraße eine mobile Hochwasserschutzwand installiert. Da die Lauter in den Herrschaftsgärten und beim Fußweg zwischen Kanalstraße und Max-Eyth-Straße über die Ufer getreten war, wurden diese Bereiche zeitweise abgesperrt. Größere Schäden infolge des Hochwassers gibt es nach aktuellem Stand aber nicht.
 
Die gelbe mobile Hochwasserschutzwand am Ufer der Lauter in der Gerberstraße.

PRESSEMITTEILUNG Nr. 113/19 vom 22.05.2019
 



Werkstattbericht zur Wohnraumversorgung im Kirchheimer Gemeinderat vorgestellt


16.04.2019

Die Verwaltung informiert den Gemeinderat und die Öffentlichkeit regelmäßig durch Berichte über aktuelle Entwicklungen beim Thema Wohnraumversorgung. So auch in der Sitzung des Gemeinderates vom 10. April 2019. Dieser „Werkstattbericht“ rückte neben aktuellen Zahlen zum Anschluss- und Obdachlosenwohnen vor allem die verschiedenen Standorte in den Fokus.

Laut aktueller Prognose des Landkreises hat die Stadt Kirchheim unter Teck im Fünf-Jahres-Zeitraum bis 2020 insgesamt 672 Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung unterzubringen. Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker unterstrich in der Sitzung, dass bei allen genannten Zahlen der Familiennachzug noch gar nicht mit eingerechnet sei. Bislang konnten 583 Personen mit Wohnraum versorgt werden, darunter 204 Personen in städtischem Wohnraum. Aber auch die Wohnraum-Akquise läuft erfolgreich, sodass insgesamt 194 Personen in von der Stadt angemietetem Wohnraum untergekommen sind. Hierfür gingen bei der Verwaltung seit März 2016 insgesamt 112 Angebote privater Eigentümer ein. Hieraus resultierten 49 Anmietungen. In weiteren 9 Fällen befindet sich die Stadtverwaltung aktuell noch in Verhandlungen. In den übrigen Fällen kam kein Mietvertrag zu Stande. Gründe sind vorrangig ungeeignete Zuschnitte, zu hohe Mietforderungen, aber auch der schlechte Zustand mancher Immobilien.
 
Hinzu kommt die steigende Zahl von Obdachlosigkeit bedrohter Personen. In den Jahren 2017 und 2018 musste die Stadtverwaltung 132 Personen mit Wohnraum versorgen. Rund 90 weitere stehen zur Unterbringung an. Gründe für das Entstehen von Obdachlosigkeit sind unter anderem eine steigende Anzahl an Eigenbedarfskündigungen, aber auch steigende Mieten sowie Mietrückstande und Sanierungen. Rund 70 weitere Personen haben sich aufgrund ihrer prekären Wohnsituation bereits an die Stadtverwaltung gewandt.
 
Angesichts dieser Zahlen ist weiterhin keine Entspannung in Sicht. Allein durch Miete und Kauf von Bestandsgebäuden lässt sich der Bedarf an Wohnraum nicht decken, weshalb die Stadt weiterhin auch auf Neubauten setzt.
 
Die beiden Gebäude auf dem Jesinger Festplatz sind seit August 2018 bewohnt. Die Häuser auf dem Bolzplatz in der Kitteneshalde sind ebenfalls fertig und werden in den nächsten Wochen bezogen. Auch der Standort Klosterwiese soll noch diesen Monat fertiggestellt werden. Damit können die neuen Bewohner voraussichtlich im Mai 2019 einziehen. Auf dem Lindorfer Dreschplatz wird weiterhin gebaut. Mit Fertigstellung und Bezug wird im Oktober 2019 gerechnet. Im Bereich Schafhof IV und im Ginsterweg befinden sich aktuell Bebauungspläne im Verfahren. Der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Tobel-Zoller-Halde (Ginsterweg) soll im Oktober 2019 gefasst werden, sodass im Herbst mit dem Bau des zweigeschossigen Gebäudes begonnen werden kann. Der Satzungsbeschluss für den Schafhof IV soll ebenfalls noch in diesem Jahr erfolgen. Über den Standort Alte Kirchheimer Straße 5 in Nabern wird in der nächsten Sitzungsrunde Beschluss gefasst. Damit können im aktuellen Jahr insgesamt drei Neubauten bezogen werden, was von Seiten des Gemeinderates in der Sitzung gelobt wurde. Gleichzeitig wurde betont, dass sich Verwaltung und Gemeinderat aufgrund des anhaltend hohen Bedarfs bereits frühzeitig Gedanken zu weiteren Standorten machen müssten.

PRESSEMITTEILUNG Nr. 083/19 vom 16.04.2019

Schulfrühstück an der Eduard-Mörike-Schule sucht ehrenamtliche Unterstützung


09.04.2019

Das Team Schulfrühstück an der Eduard-Mörike-Schule braucht dringend Unterstützung.

Seit vielen Jahren gibt es dienstags und donnerstags ein Frühstück für Kinder in der Eduard-Mörike-Schule.

Für die Vorbereitung des Frühstücks, die Betreuung während des Frühstücks und die Aufräumarbeiten suchen wir ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Der Einkauf ist organisiert. Die Einsatzzeiten sind von 06:40 bis 08:30 Uhr und richten sich nach Ihren Möglichkeiten.

Bei Interesse können Sie gerne eine Nachricht im Schulsekretariat hinterlassen oder Sie melden sich direkt bei Ingrid Reick, der Schulsozialarbeiterin an der Eduard-Mörike-Schule (ems-reick@gmx.de).

Gewässerentwicklungsplan Dupiggraben beschlossen


05.04.2019

Der Gewässerentwicklungsplan für den Dupiggraben wurde in der Sitzung des Technik- und Umweltausschusses vom 3. April 2019 einstimmig beschlossen.

Das Ziel eines Gewässerentwicklungsplans ist die ökologische Aufwertung und naturnahe Entwicklung eines Gewässers. Das Konzept wurde den örtlichen Umweltverbänden im Vorfeld zur Sitzung in einem Fachforum vorgestellt.
 
Das Wassergesetz verpflichtet den Unterhaltspflichtigen - und damit die Stadt Kirchheim unter Teck - dazu, Gewässer naturnah zu entwickeln und zu erhalten. Die Gewässerentwicklung ist das Werkzeug für die Wiederherstellung ökologisch funktionsfähiger Gewässer. Bei einem Gewässerentwicklungsplan handelt es sich um eine Fachplanung, die die Probleme des Gewässers analysiert und mögliche Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung aufzeigt. Er fließt als Rahmenplan in Bauleitplanverfahren ein.
 
In der Diskussion fragten verschiedene Stadträtinnen und Stadträte nach dem Zusammenhang mit dem Hochwasserschutz. Der zuständige Mitarbeiter des Sachgebiets Grünflächen, Eberhard Müller, erklärte, dass Auslöser für das Hochwasser vom 11. Juni 2018 nicht die Aufnahmefähigkeit des Dupiggrabens, sondern das lokale Starkregenereignis mit Schwerpunkt über Lindorf und Ötlingen - mit Niederschlagsmengen von über 100 Liter pro Quadratmeter - gewesen ist. Zur Aufarbeitung des Hochwassers des letzten Junis fanden Anfang des Jahres Informationsveranstaltungen in Ötlingen und Lindorf statt. Dort wurde die Erstellung einer sogenannten Starkregengefahrenkarte für das Einzugsgebiet des Dupiggrabens angekündigt. Mit der Fertigstellung dieser Gefahrenkarte kann noch in diesem Jahr gerechnet werden. Weitere Starkregengefahrenkarten sollen in den nächsten Jahren folgen. Auf Basis dieser Karten werden von der Stadtverwaltung konkrete Maßnahmen zum Hochwasserschutz entwickelt und zur weiteren Beschlussfassung ins Gremium eingebracht.


Weitere Informationen

Sitzungsvorlage „Gewässerentwicklungsplan Dupiggraben“ im Bürgerinformationssystem der Stadt Kirchheim unter Teck

Stadtnachricht „Aufarbeitung des Hochwasserereignisses vom 11. Juni 2018"

Es ist der von Grün umgebene Dupiggraben zu sehen