Lindorf

Wappen Lindorf
Markungsfläche:
Einwohnerzahl:
Ortsvorsteher:

262 ha
rund  1500
Dr. Alexander Forkl
Umgeben von Streuobstwiesen, Feldern, Wald und geschützt durch einen Erdwall liegt Lindorf verkehrsgünstig an der A 8 und B 297. Lindorf hat sich zu einem attraktiven Wohngebiet und einem lebhaften Stadtteil entwickelt, der seinen dörflichen Charakter bewahrt hat.



Veranstaltungskalender Lindorf 2020/2021 (PDF)

Aktuelle Veranstaltungen in Lindorf

Fr 19.11.21
ab 20:00 - 22:30 Uhr
"Improve your Deutsch"
Veranstaltungsort: Bürgerhaus Lindorf
Veranstalter:
KuLi - Kultur-in-Lindorf

Aktuelle Nachrichten aus Lindorf

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Hinweis auf öffentliche Ausschreibung nach UVgO


16.10.2021

Die Stadt Kirchheim unter Teck schreibt auf Grundlage der UVgO folgende Lieferleistung im Wege einer öffentlichen Ausschreibung aus:


Schulen und Kindertageseinrichtungen  in Kirchheim unter Teck

Lieferung von CO 2 Sensoren und USB-Ladegeräten

Lieferung:  baldmöglichst bis 11.03.2022

Öffnung:    03.11.2021, 15:00 Uhr

ELViS-Nr: E66336736

Das Verfahren wird komplett elektronisch abgewickelt. Angebote  werden nur gewertet, wenn diese über die Vergabeplattform eingereicht werden.

Der gesamte Bekanntmachungstext kann im Internet www.kirchheim-teck.de/ausschreibungen oder  --> Rathaus <--Ausschreibungen und www.service.bund.de  aufgerufen werden. Die Ausschreibungsunterlagen können ab 16.10.2021 unter Angabe der ELViS-Nr. kostenlos von unserem Ausschreibungsportal www.subreport.de/evergabe/subreport-elvis heruntergeladen werden. Auskünfte erteilt die Stabsstelle Bauverwaltung der Stadt Kirchheim unter Teck, Alleenstr. 3, 73230 Kirchheim unter Teck, Tel. 07021/502-463 oder -461, Fax-242, Mail: bauverwaltung@kirchheim-teck.de

Neue Mail: bauverwaltung@kirchheim-teck.de

Schlüsselübergabe: Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle mit Mensa in Ötlingen offiziell in Betrieb genommen


15.09.2021

Am ersten Schultag nach den Sommerferien fand am Montag, 13. September 2021 in kleinem Rahmen die offizielle Schlüsselübergabe des Neubaus der Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle mit Mensa in Ötlingen statt. Die Halle nahm somit auch offiziell ihren Betrieb auf. Eine Einweihungsfeier im größeren Rahmen ist für 2022 geplant.

„Ich bin mir sicher, die Halle wird bald ein fester Bestandteil des Vereinslebens und ein neuer Ort der Begegnung für Ötlingen und Lindorf sein“, erklärte Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader bei der symbolischen Schlüsselübergabe. Den Schlüssel nahmen Lindorfs Ortsvorsteher Dr. Alexander Forkl und Ötlingens Ortsvorsteher Hermann Kik stellvertretend für die Bevölkerung der beiden Teilorte entgegen.

Neubau ermöglicht vielfältige Nutzungen

Beim Neubau der Eduard-Mörike-Halle sei es der Stadtverwaltung ein Anliegen gewesen, die künftigen Nutzerinnen und Nutzer frühzeitig in die Überlegungen mit einzubeziehen. „Hierbei haben sich viele Ötlinger und Lindorfer ehrenamtlich eingebracht und einiges an Zeit, Energie und Gedanken investiert. Das Ergebnis kann sich nun sehen lassen“, so Bader.

Die neue Mehrzweckhalle ist barrierefrei, multifunktional nutzbar und vereint in ihrer Gestaltung die Bedürfnisse der verschiedenen Nutzergruppen unter einem Dach. Der Neubau bietet Platz für Veranstaltungen mit bis zu 483 Personen bei Reihenbestuhlung und 344 Personen bei Tischbestuhlung.

Im Rahmen der Schlüsselübergabe konnte Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader auch offiziell die Mensa an Caroline Nick, Rektorin der Eduard-Mörike-Schule übergeben: Unter der Woche wird ein Teil der Halle als Mensa für die Eduard-Mörike-Schule genutzt, der andere Teil für Vereinsaktivitäten. Die Mensa verfügt über 150 Sitzplätze und ist auf einen Zweischicht-Betrieb für 300 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Ein erster Testbetrieb konnte bereits vor den Sommerferien durchgeführt werden.

„Die Nutzung des Mehrzweckraums als Mensa erforderte im Vorfeld Kompromissbereitschaft bei den Vereinen, da dieser zuvor als Veranstaltungsraum diente“, betont Ortsvorsteher Hermann Kik. Ein besonderer Dank gilt deshalb allen Lindorfer und Ötlinger Vereinen sowie Organisationen und Institutionen, die an dem Konzept proaktiv mitgewirkt haben.

Maßstäbe für nachhaltiges Bauen innerhalb des Kostenrahmens

Darüber hinaus setzt die Halle Maßstäbe für nachhaltiges Bauen: Die Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Gebäudes und die Verwendung von Recycling-Beton sind nur zwei Beispiele für die umgesetzte, umweltschonende Bauweise.

Die neue Halle ist außerdem in Holz-Hybrid-Bauweise erstellt. Die Außenwände sind in Holz-Ständerbauweise und aussteifende Wände sowie Decken in Stahlbeton-Bauweise ausgeführt. Auf dem Flachdach ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit umweltfreundlichem Kältemittel (Propan) installiert. Das neue Gebäude wird mit Fernwärme von der Eduard-Mörike-Schule beheizt, auf dem Dach befindet sich außerdem eine von den Kirchheimer Stadtwerken betriebene Photovoltaik-Anlage. Diese versorgt die Wärmepumpe der neuen Halle und liefert somit den größten Teil des Stroms, der für Heizung, Kühlung, Lüftung und Beleuchtung der Halle benötigt wird.

Der Bau der Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle konnte innerhalb des Kostenrahmens von 7,75 Millionen Euro abgeschlossen werden. Von September 2019 bis Mai 2021 fanden die Bautätigkeiten auf dem Ötlinger Campus statt, die letzten Arbeiten im Außenbereich finden voraussichtlich im Oktober ihr Ende.

Broschüre informiert über Geschichte der Mehrzweckhalle

Interessierte, die mehr über die kuriosen Details der alten Mehrzweckhalle, die Aussenanlagen und Kunstwerke am Gebäude und auf dem Gelände sowie den Nachhaltigkeitsgedanken des Neubaus erfahren möchten, können sich über eine zu diesem Zweck erstellte Broschüre informieren.

Die Broschüre mit weiterführenden Informationen rund um die alte Halle, die Geschichte des Neubaus sowie Impressionen der fertiggestellten Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle in Ötlingen gibt es unter www.kirchheim-teck.de/eduard-moerike-mehrzweckhalle. Sie wird außerdem in den Geschäften, Banken und Gasthäusern von Ötlingen und Lindorf sowie in den städtischen Rathäusern ausgelegt und ist ab sofort verfügbar.

Ötlingens Ortsvorsteher Hermann Kik, Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und Lindorfs Ortsvorsteher Dr. Alexander Forkl bei der offiziellen Schlüsselübergabe der Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle mit Mensa in Ötlingen.

Pressemitteilung Nr. 207/21 vom 15.09.2021

Helferinnen und Helfer für den Markungsputz am Samstag, 2. Oktober 2021 gesucht


02.09.2021

Am Samstag, 2. Oktober ist es wieder soweit: Beim Kirchheimer Markungsputz werden von 09:00 bis 12:00 Uhr die wild entsorgten Reste unserer Wegwerf-Gesellschaft im Stadtgebiet eingesammelt. Das Sachgebiet Baubetrieb bittet alle Kirchheimer Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe.

Es ist eine Terminvormerkung für den Markungsputz am Samstag, 2. Oktober 2021 dargestellt.

Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam mit den Kirchheimer Einwohnerinnen und Einwohnern, Vereinen, Organisationen und Institutionen zu einem sauberen Kirchheim unter Teck beizutragen. Trotz der für viele Dinge kostenlosen Entsorgungsmöglichkeit gibt es leider immer noch genügend Menschen, die ihren Unrat in der freien Natur verteilen. Dies ist im Sinne des Umweltschutzes die denkbar schlechteste Lösung.

Der Ablauf der Veranstaltung erfolgt ähnlich wie in den letzten Jahren: Es werden Sammelbezirke gebildet, und in jedem Bezirk wird es einen Sammelpunkt geben, an dem sich die helfenden Privatpersonen, Vereine, Organisationen, Kindergärten und Schulen treffen. Dort gibt der jeweilige Bezirksverantwortliche eine kurze Einweisung in das Gebiet.

Treffpunkt ist jeweils um 09:00 Uhr. Die Sammelpunkte für den Markungsputz 2021 sind:

  • Stadtteil Jesingen: Feuerwehrhaus Jesingen, Brunnenstraße 10
  • Stadtteil Lindorf: Bürgerhaus Lindorf, Oberboihinger Straße 33
  • Stadtteil Nabern: Feuerwehrhaus Nabern, Bissinger Straße 17
  • Stadtteil Ötlingen: Bahnhofsvorplatz Ötlingen, Uracher Straße 71
  • Kernstadt: Baubetriebshof Kirchheim unter Teck, Boschstraße 10

Sollte die Wetterlage keine Putzaktion zulassen, wird der Termin auf den 9. Oktober 2021 verschoben. In diesem Fall werden die Helferinnen und Helfer rechtzeitig informiert.

Handschuhe und Müllsäcke werden vom Sachgebiet Baubetrieb der Stadt Kirchheim unter Teck an den Bezirkssammelstellen bereitgestellt und an die Helfenden verteilt. Die Müllsäcke werden nach der Aktion an den Bezirkssammelpunkten gesammelt und vom Sachgebiet Baubetrieb abgeholt.

Im Anschluss an die Sammelaktion lädt die Stadt Kirchheim unter Teck alle Helferinnen und Helfer aus der Kernstadt und den Stadtteilen Lindorf und Ötlingen zu einem kleinen Vesper auf das Gelände des Sachgebiets Baubetrieb (Boschstraße 10) ein. Für die Helferinnen und Helfer aus Jesingen und Nabern findet das Vesper jeweils am Feuerwehrmagazin statt.

Interessierte Helferinnen und Helfer werden gebeten, sich bis spätestens Mittwoch, 15. September 2021, mit dem unter www.kirchheim-teck.de/markungsputz erhältlichen Formblatt postalisch oder per E-Mail an baubetrieb@kirchheim-teck.de anzumelden. Eine telefonische Anmeldung unter den Telefonnummern 07021 502-160 oder -161 ist ebenfalls möglich.

Der Markungsputz ist Teil der städtischen Sauberkeitskampagne „Mach mit! Für ein sauberes Kirchheim“ und bietet eine weitere Möglichkeit selbst aktiv zu werden und mitzuhelfen. Alle Informationen zur Kampagne gibt es immer aktuell auch unter www.kirchheim-teck.de/saubereskirchheim.

Zusatzinfo: Beitrag zu sauberem Kirchheim nicht nur am 2. Oktober möglich

Während der Aktion kann auch die App „WePlog“ genutzt werden. Damit wird während des Müllsammelns aufgezeichnet; auf welcher Strecke gesammelt wurde. Die App kann über den Google Play Store oder den Apple App Store heruntergeladen werden. Weitere Informationen zur Nutzung der App gibt es auf der Website der Stadt unter https://www.kirchheim-teck.de/plogging. Die App kann genauso außerhalb des Markungsputzes genutzt werden, um ganzjährig zu einer sauberen Stadt beizutragen.

Pressemitteilung Nr. 193/21 vom 02.09.2021

Impfbus kommt am Samstag, 28. August 2021 nach Ötlingen, Jesingen und Lindorf


20.08.2021

Am Samstag, 28. August 2021 kommt der Impfbus des Landkreis Esslingen erneut nach Kirchheim unter Teck und hält in den Teilorten Ötlingen, Jesingen und Lindorf.

Der Impfbus hält am Samstag, 28. August 2021 an den folgenden Orten und Uhrzeiten:

  • Ötlingen: 12:00 Uhr bis 13:15 Uhr, Parkplatz Eisenbahnstraße (gegenüber von Hausnummer 21 und 23)
  • Jesingen: 14:00 Uhr bis 15:15 Uhr, Parkplatz an der Gemeindehalle Jesingen (Im Oberhof 42)
  • Lindorf: 16:45 Uhr bis 18:00 Uhr, Feuerwehrmagazin (Oberboihinger Straße 31)

An Bord des Impfbusses, der von den Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) gestellt wird, sind zwei Mobile Impfteams (MIT) der Kreisimpfzentren sowie Impfstoffe von Biontech/Pfizer, Moderna, Johnson & Johnson und AstraZeneca. Die Impfungen werden durch den Malteser Hilfsdienst durchgeführt. Es sind sowohl Erst- als auch Zweitimpfungen ohne Termin möglich. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Zu beachten ist: Zum Impfen müssen der Personalausweis und die Krankenversichertenkarte sowie - falls vorhanden - der Impfpass und der Allergieausweis mitgebracht werden. Information zu allen Impfstoffen gibt es unter www.zusammengegencorona.de/impfen/impfstoffe/.

Die weiteren Stationen des Impfbusses werden jeweils auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-esslingen.de veröffentlicht. Informationen zu weiteren Impf-Aktionen in Baden-Württemberg gibt es unter www.dranbleiben-bw.de.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich in den Kreisimpfzentren in der Zeppelinstraße 112 in Esslingen und in der Messehalle 9 auf der Landesmesse am Flughafen Stuttgart von 07:00 bis 20:00 Uhr ohne Termin impfen zu lassen.

Blick auf das Rathaus vom Kirchturm aus

Pressemitteilung Nr. 184/21 vom 20.08.2021

Bericht zu den Unwetterereignissen vom 23. und 25. Juni 2021 im Gemeinderat


22.07.2021

In der Sitzung des Kirchheimer Gemeinderats vom 21. Juli 2021 gaben Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader und Erster Bürgermeister Günter Riemer einen Überblick über die Folgen der Unwetter vom 23. und 25. Juni 2021 und die damit zusammenhängenden Maßnahmen.

Hunderte Feuerwehreinsätze im Stadtgebiet

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Kirchheim unter Teck kam im Rahmen der Bekämpfung der Unwetter im Zeitraum vom 23. Juni bis zum 25. Juni auf rund 270 Einsätze. Für die Steuerung der Einsätze in der Leitstelle wurde ein Krisenstab mit dem Technischen Hilfswerk (THW), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung eingesetzt.

Besonders stark betroffen waren die Stadtteile Lindorf und Ötlingen und die Stadtmitte. Es gab keine Personenschäden, jedoch waren zahlreiche Wohnhäuser und Kellergeschosse vom Hochwasser betroffen und es mussten umgestürzte Bäume im Bereich der Notzinger Steige, beim Waldfriedhof, Marstallgarten, Heimenwiesen, Kruichling und am Ötlinger Bahnhof entfernt werden. Verschiedene Unterführungen wie beispielsweise in der Hegelstraße, Stuttgarter Straße sowie die Verbindung Ötlingen-Lindorf waren nicht mehr passierbar.

Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader dankte in der Sitzung - stellvertretend für den Gemeinderat - allen eingesetzten Kräften für ihren Einsatz in der Bekämpfung der Unwetterfolgen.

 

Niederschlagsmenge im Zeitraum 23. bis 25. Juni war größer als 2018

„Die Niederschlagsmenge war extrem, dafür ist leider kaum ein Schutz möglich“, stellte Kirchheims Erster Bürgermeister Günter Riemer fest. Der durch Maßnahmen angestrebte und erreichbare Hochwasserschutz reicht bis zum sogenannten 100-jährigen Hochwasser (HQ100). Gemäß dem vom Deutschen Wetterdienst herausgegebenen Starkregenkatalog KOSTRA (Koordinierte Starkniederschlags-Regionalisierungs-Auswertungen) befand Kirchheim unter Teck sich mit bis zu 96 Litern/Quadratmeter jenseits der Messlatte für ein 100-jähriges Regenereignis.

Ursache war eine „Superzelle“ über Kirchheim unter Teck - mit Schwerpunkten im Zentrum und im Westen der Stadt - die sich sehr lokal und kleinräumig abregnete, ohne weiterzuziehen. „Starker Hagel mit Entlaubung und Astbrüchen in kurzer Zeit und ein schnelles Abschwemmen der festen Stoffe haben Kanalisation und Verdolungen verstopft“, so Riemer weiter.

Beseitigung von Schäden und Verstopfungen

Nach dem Unwetterereignis am 23. Juni wurden die Gewässer begangen. Wenn Verklausungen (Verstopfung eines Gerinnes durch Holz, Geschiebe, Müll etc.) festgestellt wurden, wurde die Behebung der Mängel und Schäden veranlasst. Der städtische Baubetrieb war hierbei ebenfalls großflächig im Einsatz. Die Befahrung und Spülung von Durchlässen, Querungen und Verdolungen in den betroffenen Gebieten wurden beauftragt und sukzessive umgesetzt. Aufgrund der Unwetter gab es vor allem im Bereich von Verdolungen größere Schäden, die behoben werden müssen.

Auf ein für den 28. Juni angekündigtes Hochwasser war die Stadtverwaltung gut vorbereitet. Glücklicherweise trat dieses nicht im prognostizierten Umfang ein.

Katastrophenschutzplan, Starkregengefahrenkarte und weitergehende Maßnahmen

In Zusammenarbeit mit den beteiligten Organisationen und Einsatzkräften werden nun die Abläufe analysiert, um diese für zukünftige Wetterereignisse dieser Art weiter zu verbessern. Bei dem durch die Stadtverwaltung jüngst beauftragten Katastrophenschutzplan handelt es sich hierbei um ein wichtiges Werkzeug.

Mit Blick auf die schon 2018 stark betroffenen Stadtteile Ötlingen und Lindorf wurde bereits 2019 die Erarbeitung einer Starkregengefahrenkarte beauftragt, um gezielt Maßnahmen zum Schutz und Rückhalt von Oberflächenwasser umsetzen zu können. Diese befindet sich aktuell in der Endabstimmung und soll im Herbst 2021 dem Gemeinderat zur weiteren Entscheidung vorgelegt werden. Daraus abgeleitete Maßnahmen können nach Fertigstellung umgesetzt werden. Außerdem soll die Gefahrenkarte sukzessive über das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden.

„Die Maßnahmen werden vorrangig die Beseitigung von wild abfließendem Wasser aus dem Außenbereich, die Frühwarnung und die leistungsfähige Unterhaltung des Graben- und Bachsystems in den Blick nehmen“, so Erster Bürgermeister Günter Riemer. Zeitgleich ist es aber unerlässlich, dass Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer selbst für Schutzmaßnahmen auf ihren Grundstücken sorgen und diese umsetzen. Zu diesem Zweck soll im Herbst die Eigenvorsorge mit einem städtischen Beratungsangebot gestärkt werden. Außerdem wurde städtischerseits ganz unbürokratisch für Hilfe gesorgt: Die während der Hochwasserereignisse ausgegebenen Sandsäcke wurden den Betroffenen überlassen. Die Stadtverwaltung selbst hat bereits für Nachschub gesorgt, um im Falle weiterer Überschwemmungen gewappnet zu sein.

Die in der Sitzung gezeigte Präsentation mit dem gesamten Bericht ist im Ratsinformationssystem der Stadt Kirchheim unter Teck - erreichbar unter www.kirchheim-teck.de/ratsinfo - bei der Sitzung vom 21.07.2021 einsehbar.

Pressemitteilung 153/21 vom 22.07.2021

Die IHK Region Stuttgart informiert: Impfen für Betriebe im Landkreis Esslingen


20.07.2021

After Work Impfen in den Kreisimpfzentren

Immer montags, mittwochs und freitags von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr halten die Kreisimpfzentren eine Impfstraße für Betriebe frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Unternehmen weisen Ihre Beschäftigten einfach auf die Impfmöglichkeit “After-Work-Impfen” hin.

Wann?

  • montags, mittwochs, freitags: jeweils von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr
  • Das Angebot startet am 19. Juli 2021

Ablauf

  • keine Anmeldung erforderlich
  • Beschäftigte von Betrieben kommen einfach vorbei und werden bevorzugt geimpft
  • die Impfung ist kostenlos

Adresse der Kreisimpfzentren im Landkreis Esslingen

  • Zeppelinstraße 112, Esslingen
  • Messehalle 9, Messe Stuttgart

Bitte mitbringen

  • Personalausweis
  • Krankenkassen-Versichertenkarte
  • Impfpass (falls vorhanden)
  • Allergieausweis (falls vorhanden)

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der IHK Region Stuttgart.

Halbseitige Sperrung in der Lindorfer Straße in Ötlingen wegen Tiefbauarbeiten ab Dienstag, 27. April 2021


21.04.2021

Aufgrund von Tief- und Straßenbauarbeiten sowie Wasserleitungsarbeiten wird die Lindorfer Straße in Ötlingen gegenüber des Neubaus der Eduard-Mörike-Mehrzweckhalle ab Dienstag, 27. April 2021 halbseitig gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 15. Juni 2021.

Im Zuge der Arbeiten zur Fahrbahn- und Fußwegerneuerung wird die Wasserleitung im betroffenen Bereich in der Lindorfer Straße und in der Straße „Zum Rübholz“ erneuert. Zudem werden Leerrohre verlegt. In der Lindorfer Straße entsteht eine Verkehrsinsel mit barrierefreiem Fußgängerüberweg und die Bushaltestelle auf der östlichen Seite wird barrierefrei umgebaut. In der Straße „Zum Rübholz“ wird ebenfalls ein barrierefreier Fußgängerüberweg entstehen, um den Schulweg sicherer zu gestalten.

Der Verkehr wird während der Zeit der halbseitigen Sperrung mithilfe einer Ampel geregelt, da aufgrund der geringen Straßenbreite und der Länge des Baufeldes eine Gegenverkehrsregelung nicht funktionieren würde.

Die Zufahrt von der Lindorfer Straße in die Straße „Zum Rübholz“ ist während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Der Verkehr aus dem Wohngebiet Zum Rübholz/Zum hinteren Berg wird während der Bauzeit mittels einer Einbahnstraßenregelung über die Waldstraße/Steigstraße/Kiefernstraße auf die Lindorfer Straße geleitet, da eine Ausfahrt auf die Lindorfer Straße vom Rübholz nicht möglich ist. Aufgrund der geringen Straßenbreiten wird der Verkehr von der Kiefernstraße über die Steigstraße in Richtung „Zum Rübholz“ ebenso mittels Einbahnstraßenregelung hochwärts geleitet.

Der Fußgängerverkehr und insbesondere die Schulkinder werden aufgrund des steigenden Umleitungsverkehrs bereits an der Kreuzung Stuttgarter Straße/Ötlinger Rathaus/Lindorfer Straße gebeten, den östlichen Gehweg in der Lindorfer Straße zu nutzen, bis der Fußgängerüberweg in der Kiefernstraße markiert ist. Der Radverkehr kann den Radschutzstreifen bis zur Baustelle benutzen und dann mit dem Verkehr durch den Baustellenbereich fahren.

Der Fußgänger- und Radverkehr aus Richtung Lindorf wird gebeten, im Bereich des westlichen Geh- und Radwegs eine Fußgängerumleitung über das Schulgelände der Eduard-Mörike-Schule zu nutzen. Eine Wegführung wird entsprechend ausgeschildert. Radfahrerinnen und Radfahrer werden gebeten, auf dem Schulgelände das Fahrrad zu schieben.

Die beiden Bushaltestellen auf der östlichen und westlichen Seite der Eduard-Mörike-Schule werden weiter in nördliche Richtung versetzt. Der Linienverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen. Es kann aufgrund der Baustelle dennoch zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Stadtverwaltung bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Baumaßnahme und die damit verbundenen Beeinträchtigungen.

Schild Achtung Baustelle

Pressemitteilung Nr. 078/21 vom 21.04.2021