Schloss - Schlossplatz 8

  • 1823: 36
  • 1875: A 37
  • 1538 erteilte Herzog Ulrich von Württemberg den Auftrag zum Neubau der Kirchheimer Festung als eine von sieben württembergischen Landesfestungen.
  • Bis ins 17. Jahrhundert wurde die Landesfestung von einem Burgvogt bewohnt und verwaltet und diente auch immer wieder regierenden Herzögen oder Mitgliedern der herzoglichen Familie als Aufenthaltsort, wie Herzog Friedrich I., der 1594 kurzzeitig in Kirchheim residierte.
  • Im Laufe des 17. Jahrhunderts wurde das Schloss nicht mehr als Festung gebraucht und als Wohnsitz für herzögliche Jagdgesellschaften und Kuraufenthalte genutzt.
  • Zwischen 1628 und 1857 lebten hier sechs verwitwete württembergische Herzoginnen: Herzogin Barbara Sophie, geb. Markgräfin von Brandenburg-Ansbach, Herzogin Maria Dorothea Sophie, geb. Gräfin von Öttingen-Öttingen, Herzogin Magdalena Sybilla, geb. Landgräfin von Hessen-Darmstadt, Johanna Elisabetha, geb. Markgräfin von Baden-Durlach, Herzogin Franziska, Reichsgräfin von Hohenheim, und Herzogin Henriette, geb. Prinzessin von Nassau-Weilburg, die das Schloss alle nach ihren Vorstellungen umgestalteten und umbauten.
  • 1823: 3-stöckiges Schlossgebäude bestehend aus 4 Flügeln, 2 Vorbäuden von Stein und Ziegelgemäuer mit gewölbtem Keller, im Besitz des Staates.
  • 1875: Staat
  • 1895: Staat