Handlungsfeld "Wohnen"

Steuerungspyramide bei der Stadt Kirchheim unter Teck

Definition des Handlungsfeldes


Das Handlungsfeld Wohnen umfasst die Aufgabe für unterschiedliche wirtschaftliche Möglichkeiten, Lebenslagen und Lebensstile angemessenen Wohnraum ausreichend zur Verfügung zu stellen. Dies umfasst unter anderem das Schaffen der planungsrechtlichen Voraussetzungen sowie die Bereitstellung von Bauland, Wohnraum, als Bestandteil eines integrierten Städtebaus und von nutzbarem städtischem Umfeld.


Strategisches Ziel

  • In Kirchheim unter Teck gibt es für unterschiedliche wirtschaftliche Möglichkeiten, Lebenslagen und Lebensstile angemessenen und ausreichenden Wohnraum.

Leistungsziele

Wenn Sie auf ein Leistungsziel klicken, öffnen sich die zugehörigen Maßnahmen.
Die Stadt tritt selten direkt als Bauherr auf, jedoch schafft sie durch das Schaffen von Bauplanungsrecht die notwendigen Voraussetzungen für den Bau von Wohnungen. Die Maßnahmen sind deshalb nach der konkreten Aufgabe der Stadt unterteilt:

Bauplanungsrecht schaffen

  • Südlich der Schöllkopfstraße (ehemalige Gärtnerei Kurz)
  • Kreisbau Badwiesen
  • Gerberstraße
  • Primusgelände
  • BlessOf
  • Wangerhaldenbach
  • In der Au (TCK)


Bauplanungsrecht schaffen und objektbezogener Grundstücksverkauf

  • Altes Hallenbadgelände


Bauplanungsrecht schaffen und Grundstücksverkauf nach Konzept

  • Steingauquartier
  • Güterbahnhofsgelände
  • Berg-Ost
  • Haldenschule
  • Schafhof IV a
  • Schafhof IV b


Bauplanungsrecht schaffen und Bauen in städtischem Eigentum


Für diese Aufgaben soll die Personalkapazität für die Schaffung von Baurecht um etwa drei Stellen erhöht werden.
Die Nachfrage nach Wohnungen kann beim derzeitigen Wohnungsmarkt in den Ballungsgebieten nicht befriedigt werden. Besonders betroffen sind einkommensschwache Familien. Die Bautätigkeit der Immobilienwirtschaft hat sich in den letzten Jahren hauptsächlich auf den Bau von Eigentumswohnungen im oberen Preissegment konzentriert, wohingegen der soziale Wohnungsbau zum Stillstand gekommen ist. Dem soll gegengesteuert werden.

Maßnahmen

  • Eine Sozialbauverpflichtung tritt am 01.01.2018 in Kraft.
  • Städtische Informationen über Möglichkeiten.
  • Baugemeinschaften werden projektbezogen unterstützt.
  • Es gibt eine Konzeptvergabe bei der Veräußerung von städtischen Grundstücken und Wohneinheiten (u.a. Steingauquartier, Güterbahnhof).
Als Menschen in prekärer Situation gelten Menschen, die in ungesicherten Wohnverhältnissen leben. Sei es, dass diese Menschen übergangsweise bei Verwandten oder Freunden wohnen oder dass ein Wohnungsverlust droht. Verstärkt wird dies oftmals durch Arbeitslosigkeit, Trennung, Alleinerziehung, Überschuldung oder persönliche Konflikte. Für diese Personengruppe besteht oftmals keine Aussicht selbst auf dem Wohnungsmarkt eine Wohnung zu finden.

Maßnahmen

  • Beibehaltung des städtischen Wohnungsbestand und Auslastungsquote der städtischen Wohnungen bei 92 %.
  • Ausbau der Anzahl an Belegungsrechten.
  • Schaffung von mindestens 68 geeigneten Wohnungen bis 2020 für Menschen in prekärer Situation.
  • Es gibt eine Konzeptvergabe bei der Veräußerung von städtischen Grundstücken und Wohneinheiten (u.a. Steingauquartier, Güterbahnhof).
  • Erstellung eines neuen Flächennutzungsplanes.
  • Festlegung von weiteren Standorten zur Schaffung von geeigneten Wohneinheiten für Menschen in prekärer Situation bis 31.12.2018.