Handlungsfeld "Moderne Verwaltung und Gremien"

Steuerungspyramide bei der Stadt Kirchheim unter Teck

Definition des Handlungsfeldes


Mit dem Handlungsfeld „Moderne Verwaltung und Gremien“ ist die Stadt als Unternehmen gemeint. Hierzu gehören unter anderem Strategie, Organisation, Prozessabläufe, interne Kommunikation und Arbeitsorte. Die Verwaltung ist Dienstleisterin für die Einwohnerschaft und organisiert die Gremienarbeit.

Strategische Ziele


  • Die Verwaltung ist einwohnernah und arbeitet lösungsorientiert.
  • Die Stadt Kirchheim unter Teck ist eine attraktive Arbeitgeberin.
  • Die Verwaltungsstrukturen sind effektiv und effizient.
  • Die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und Gremien ist effektiv und effizient.

Leistungsziele

Wenn Sie auf ein Leistungsziel klicken, öffnen sich die zugehörigen Maßnahmen.
Die Digitalisierungsstrategie wird als Gesamtprojekt in der Stadtverwaltung aufgesetzt. Die unterschiedlichen Aspekte (u.a. Breitbandausbau, EGov, Medienentwicklungsplanung) werden in Teilprojekten bearbeitet und sukzessive umgesetzt. Eine Konkretisierung erfolgte bzw. erfolgt im Rahmen der Diskussion über die Handlungsfelder Bildung, Wirtschaftsförderung sowie Mobilität, Transportnetze und Sicherheit.

Maßnahmen

  • Auf Grundlage der regionalen Backboneplanung wird bis spätestens zum 31.12.2018 ein örtliches Konzept zur Breitbandversorgung erstellt.
  • Die technischen Voraussetzungen entsprechend des technischen Medienentwicklungskonzeptes werden bis spätestens zum Schuljahr 2022/23 umgesetzt.
  • Analyse der Anforderungen des EGovG BW bis spätestens zum 30.06.2019.
Für die Einwohnerschaft und Unternehmen ist es inzwischen Standard, über das Internet zu kommunizieren und Geschäfte abzuwickeln. In der öffentlichen Verwaltung fehlen einheitliche Standards u.a. beim elektronischen Identifikationsnachweis, weshalb nur vereinzelt Onlineverfahren im Dialog angeboten werden. Zur Optimierung des Bürgerservices und Steigerung der Effizienz (Synergieeffekte) sollen diese Angebote ausgebaut werden.

Maßnahmen

  • Bestandsanalyse der Online-Angebote bis spätestens zum 30.06.2019.
  • Erhebung der Bedarfe der Einwohnerschaft bis spätestens zum 30.06.2019.
  • Entwicklung eines „Online-Service-Konzeptes“ – als Teil der kommunalen Digitalisierungsstrategie - auf Basis der Bestandsanalyse und der Bedarfserhebung bis spätestens zum 30.06.2020.
Ein kommunales Sicherheitskonzept stellt eine Konkretisierung und somit eine Ergänzung der im Landesdatenschutzgesetz (LDSG) geforderten technischen und organisatorischen Maßnahmen dar. Datensicherheit umfasst die Sicherheit, Verfügbarkeit und Funktionalität der Anlagen sowie den vertraulichen Umgang mit personenbezogenen und sensiblen Daten jeglicher Art. Die zuverlässige Funktionalität der Anlagen und Programme sowie die sichere und zulässige Nutzung der Daten und Informationen sind elementare Voraussetzungen für sichere, optimale und effiziente Prozesse in der Verwaltung und das Vertrauen der Einwohner in das Verwaltungshandeln.

Maßnahmen

  • Eine Bestandsanalyse auf der Grundlage einer Sicherheitsuntersuchung ist spätestens bis zum 30.06.2019 erfolgt.
  • Ein IT-Sicherheitskonzept mit den erforderlichen priorisierten Maßnahmen ist spätestens bis zum 30.09.2020 erarbeitet.
Das Halten und Gewinnen von Fachkräften ist bei der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck ein Schwerpunktthema. Der Fachkräftemangel ist mittlerweile in allen Bereichen der Verwaltung angekommen. Entsprechend dem strategischen Ziel für das Handlungsfeld "Moderne Verwaltung und Gremien" wird die Verwaltung ständig weitere Maßnahmen ergreifen müssen, damit sich die Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck auch künftig erfolgreich als attraktive Arbeitgeberin im Wettbewerb positionieren kann. Um auch künftig die notwendigen Mitarbeitenden gewinnen und halten zu können, bedarf es vielfältiger Anstrengungen und eines nachhaltigen Personalmanagements. Unter einem nachhaltigen Personalmanagement versteht die Stadtverwaltung – in Anlehnung an die Definition von Peter Rieder, Arbeitsconsulting, Wien – alle Maßnahmen, die zur Motivation, Gewinnung, Haltung und Gesunderhaltung der Mitarbeitenden beitragen. Im strategischen Bereich sollen Maßnahmen für die folgenden Themenfelder angegangen werden: Arbeitsorganisation/Arbeitsumfeld, Leistungsanreize/Kommunikation/Kultur


Maßnahmen

  • Zur Optimierung des Arbeitsumfeldes wird bis zum 31.12.2018 ein „Verwaltungsgebäudekonzept“ entwickelt.
  • Die Maßnahmen zur Personalgewinnung, -qualifizierung und -entwicklung sind bis spätestens 31.12.2019 strukturiert und in ein Gesamtkonzept überführt. Der Ausbau und die Weiterentwicklung erfolgt bedarfsgerecht.
  • Zur Anerkennung herausgehobener Leistungen sollen Leistungszulagen auch bei Beamtinnen und Beamten gewährt werden.
  • Einführung eines Intranets bis zum 31.12.2018.
  • Zur weiteren Flexibilisierung der Arbeitszeit wird die Dienstvereinbarung zur Gleitzeit (DV Gleitzeit) bis zum 31.03.2018 angepasst.
  • Die Pilotierung zum mobilen Arbeiten ist bis zum 30.09.2018 abgeschlossen.
Im Sinne des Leitsatzes „Struktur folgt der Strategie“ soll nach der Optimierung der Verwaltungsstruktur die Effizienz und Effektivität der Gremienarbeit in den Fokus genommen werden. Gemeinderat und Verwaltung stellen fest, dass bei der gegebenen Struktur die Menge der Themen kaum mehr in der notwendigen Tiefe geleistet werden kann.

Maßnahmen

  • Es findet eine Klausurtagung zur Optimierung der Gremienarbeit im März 2018 statt.
  • Als 1. Schritt zur Optimierung der Gremienarbeit sollen bis zum 30.09.2018 Tablets für die Stadträt/Innen eingeführt werden.
  • Ausbau des Berichtswesens bis spätestens zum 31.12.2018.