Handlungsfeld "Gesellschaftliche Teilhabe und Bürgerschaftliches Engagement"

Steuerungspyramide bei der Stadt Kirchheim unter Teck

Definition des Handlungsfeldes


Unter diesem Handlungsfeld wird die Teilhabe aller Menschen und Gruppen an einem „sozialen Gemeinwesen“ – angefangen von guten Lebens- und Wohnverhältnissen, Sozial- und Gesundheitsschutz, ausreichenden und allgemein zugänglichen Bildungschancen und der Integration in den Arbeitsmarkt bis hin zu vielfältigen Freizeitmöglichkeiten – verstanden. Dafür bedarf es ein kontinuierliches Bemühen der Gesellschaft (Kommune), allen Einwohnerinnen und Einwohnern Teilhabe zu eröffnen.

Strategische Ziele

  • Kirchheim unter Teck arbeitet kontinuierlich daran, allen Einwohnerinnen und Einwohnern Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen, auszuweiten und zu verbessern.
  • Teilhabemöglichkeiten sind dezentral (wohnortnah) unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und nutzungsunabhängiger Ressourcen vorhanden.
  • Die nachbarschaftlichen und quartiersbezogenen Strukturen werden besonders
    unterstützt.

Leistungsziele

Wenn Sie auf ein Leistungsziel klicken, öffnen sich die zugehörigen Maßnahmen.

Maßnahmen

  • Erarbeitung eines Konzeptes „Quartiersmanagement für die bestehenden und für den Aufbau neuer Nachbarschaftsnetzwerke“ in Abgrenzung zu anderen städtischen Stellen bis 31.12.2018. Auch soll das Konzept bestehende und zukünftige Bedarfe abbilden.
  • Untersuchung bis 31.12.19, wo Räumlichkeiten in den Quartieren vorhanden sind, die von den Initiativen genutzt werden können.
  • Einführung eines einheitlichen Ansprechpartners für Nachbarschaftsinitiativen in der Verwaltung bis 31.12.2018.
  • Erarbeitung von Möglichkeiten, wie nach dem Auslaufen der Förderung über das Programm „Soziale Stadt“ das Quartiersmanagement Dettinger Weg aufrechterhalten werden kann bis 31.12.2021.
  • Erstellung eines Raumnutzungskonzeptes bis 31.12.2018, wie nach Freiwerden von Räumlichkeiten in der Teckrealschule Quartiersräume für das Quartiersmanagement Dettinger Weg eingerichtet werden können. Die beteiligungsorientierte integrierte Sozialplanung wird jährlich fortgeschrieben.

Maßnahmen

  • Die Stadt Kirchheim unter Teck verfügt bis 31.12.18 über ein System zu Darstellung grundlegender Kennzahlen zur Abbildung und Darstellung der sozialen Struktur. Die Kennzahlen werden jährlich erhoben und fortgeschrieben.
  • Fortschreiben des Teilsozialplans „Älter werden in Kirchheim unter Teck“ bis 31.12.2019.
  • Zweimal jährlich findet ein Austausch mit Akteuren der Altenhilfelandschaft (Altenhilfekonferenz) statt.
  • Zweimal im Jahr findet ein Austausch mit Trägern der Jugendarbeit (AG JuGe) statt.
  • Aufzeigen der Möglichkeiten zur Aufrechterhaltung der Nahversorgung in Quartieren bis 31.12.2018.

Maßnahmen

  • Erarbeitung eines Inklusionsplans mit externer Unterstützung bis 31.12.2021.
  • Wiederaufnahme des Inklusionsrates bis 31.12.2018.
  • Aufzeigen von Möglichkeiten, wie ein barrierefreier Zugang zu öffentlichen Einrichtungen umgesetzt werden kann im Rahmen der Konzeption „Verwaltungsgebäude“ bis 31.12.2018.

Maßnahmen

  • Etablierung der neuen Geschäftsordnung des Integrationsrates bis 31.12.2018.
  • Umsetzung Integrationskonzept „Aktionsplan 2018“ bis 31.12.2018.
  • Evaluation des Integrationskonzeptes bis 31.12.2018.
  • Jährliches Fortschreiben des Integrationskonzeptes/der Aktionspläne Umsetzung Integrationskonzept.
  • Zwei Austauschtreffen mit Migrantenorganisationen bzw. Communities im Jahr.
  • 6 Austausch- und Planungstreffen des Integrationsrates im Jahr.
  • 4 Austauschtreffen FLINK pro Jahr.
  • Laufende soziale Betreuung und Begleitung der anschlussuntergebrachten Flüchtlinge nach den Standards der Rahmenkonzeption Sozialberatung und Integrations-managements für Flüchtlinge im Landkreis Esslingen und den Vorgaben des Pakts für Integration.
Die Stadt Kirchheim unter Teck betreibt eine aktive Öffentlichkeitsarbeit. Sie informiert regelmäßig und umfassend über Engagementmöglichkeiten, über Angebote und Beratungsleistungen im Bereich bürgerschaftliches Engagement und erstellt Informationsmaterialien zu unterschiedlichen Themen.

Maßnahmen

  • Entwicklung und Durchsetzung von 2 qualitativ hochwertigen neuen Formaten im Rahmen des Wertschätzungskonzeptes bis 31.12.2020 und Auswertung der Formate bis 31.12.2021.
  • Das Fortbildungsprogramm „G’scheit engagiert“ bleibt im bisherigen Umfang erhalten und wird entsprechend fortgeführt.
  • Jeweils ein neues Informationsformat pro Jahr für spezielle Zielgruppen (SchülerInnen, Menschen mit Handicap, Zugewanderte) werden entwickelt und erprobt bei Nutzung der vorhandenen Strukturen, wie dem Zukunftsdialog, der Agenda 2030, von BE-Part und dem Bildungsprojekt Nachhaltigkeit.
  • Regelmäßige Aktualisierung und Ausbau der Onlinebörse „Scho engagiert?“ in Rücksprache der AG Quali.
  • Präsentation der Beratungsleistungen und von Engagementmöglichkeiten in gebündelter, konzertierter Form mit/bei Netzwerkpartnern, Vereinen, Organisationen und der Einwohnerschaft.
  • Verfassung von eigenem Informationsmaterial zu aktuellen Themen (5 neue Materialien bis 31.12.2022).
  • Gestaltung ansprechender Werbeaktionen um für das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ zu sensibilisieren und darauf aufmerksam zu machen (2 Werbeaktionen bis 31.12.2022).
Der Kirchheimer Stadtpass ermöglicht es Menschen mit geringem Einkommen zahlreiche Angebote des kulturellen und sozialen Lebens vergünstigt oder kostenlos in Anspruch zu nehmen. Den Stadtpass können sowohl Familien mit Kindern, wie auch ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger beantragen. Dafür bedarf es eines Nachweises über die erforderlichen Einkommens- oder Vermögensvoraussetzungen. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kann auf Antrag jeweils um ein weiteres Jahr verlängert werden.

Maßnahmen

  • Regelmäßige Information der Netzwerkpartner als Multiplikatoren über das Angebot des Stadtpasses.
  • Jährliche Auswertung der Personenkreise, die einen Stadtpass in Anspruch nehmen.