Strategie & Steuerung

Der Stadt Kirchheim unter Teck ist es wichtig, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. In einem breit angelegten Prozess haben sich Gemeinderat, Stadtverwaltung und Bürgerschaft mit der entscheidenden Frage der Zukunft auseinandergesetzt: Wie soll eine positive Weiterentwicklung der Stadt Kirchheim unter Teck erreicht werden?

Strategie - einfach erklärt!

Die Strategie der Stadt Kirchheim unter Teck

Die Zielpyramide der Strategischen Ausrichtung der Stadt Kirchheim unter Teck

Im Rahmen des Zukunftsdialogs, dem gebündelten Bürgerbeteiligungsprozess gemeinsam von Bürgerschaft, Verwaltung und Gemeinderat, wurde ein Leitbild entwickelt. Das Leitbild beschreibt die Vision der Stadt für das Jahr 2030.

Auf der strategischen Ebene, die auf einen Zeitraum von 3-5 Jahren abzielt, wurde die strategische Ausrichtung entwickelt. Darin geben Leitsätze wichtige Leitlinien für das Handeln in der Stadt. Elf themenspezifische Handlungsfelder decken die wichtigsten Lebensbereiche ab und haben unterschiedliche Prioritäten. Die Schwerpunkte liegen hier in den Themen Wohnen und Bildung. Zu jedem Handlungsfeld gibt es definierte strategische Ziele. Diese werden weiter konkretisiert und mit Maßnahmen hinterlegt. Schritt für Schritt werden diese sogenannten Leistungsziele und Maßnahmen entwickelt.
Die Umstellung auf die kommunale Doppik zum 01.01.2013 nahm die Stadt Kirchheim unter Teck zum Anlass, ihre Steuerungsprozesse zu verändern. Bewusst wollte sich die Stadt strategisch ausrichten und damit einen wichtigen Grundstein für eine zukunftsweisende und nachhaltige Steuerung legen.

Im Rahmen des Beteiligungsprojekts "Zukunftsdialog" wurden gemeinsam von Bürgschaft, Gemeinderat, Jugend und Verwaltungsmitarbeitenden Leitziele aus verschiedenen Themenbereichen formuliert und zu einem Leitzielkatalog zusammengefasst. Dieser Zielkatalog wurde am 20.05.2015 durch den Gemeinderat als Leitbild der Stadt Kirchheim unter Teck beschlossen.

Bereits im März 2013 fand die erste Klausurtagung des Gemeinderats statt, in welcher strategische Handlungsfelder mit strategischen Zielen entwickelt und danach im Gremium beschlossen wurden.

Seitdem findet jährlich im März eine Strategieklausur des Gemeinderats statt, welche elementarer Bestandteil unseres Steuerungskreislaufes ist. Es wird die Strategische Ausrichtung auf den Prüfstand gestellt sowie wichtige strategische Themen diskutiert.

Mögliche Strategieanpassungen, ausgelöst durch die Ergebnisse der Bürgerbeteiligungsprozesse Zukunftsdialog, integriertes Klimaschutzkonzept, Teilsozialplan „Älterwerden in Kirchheim unter Teck" und Familienbericht 2013/2014, wurden in einer dieser Klausuren diskutiert und bei mehrheitlicher Zustimmung durch den Gemeinderat beschlossen. Damit konnte der Abgleich hin zu einer gesamtstädtischen Strategie erfolgen.

Für eine erfolgreiche Orientierung des Handelns an der strategischen Ausrichtung erfolgt die Verknüpfung der strategischen Ebene mit der operativen Ebene.
Dazu werden jedem themenspezifischen Handlungsfeld messbare Leistungsziele und konkrete Maßnahmen zugeordnet.

Rückblick auf den Prozess der Strategischen Ausrichtung bei der Stadt Kirchheim unter Teck

Steuerungskreislauf bei der Stadt Kirchheim unter Teck
Ein Steuerungskreislauf schafft Rahmenbedingungen dafür, dass Ziele realisiert, laufend überprüft und angepasst werden können.

In Klausurtagungen kommt der Gemeinderat regelmäßig zur Anpassung/Überprüfung der Strategie zusammen. Eingaben aus dem Zukunftsdialog, einem breit angelegten Prozess von Bürgerschaft, Gemeinderat und Verwaltung, sind dabei wichtiger Impulsgeber. Die Beschlussfassung über die Ergebnisse der Klausurtagung findet im Anschluss in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung statt.

Zur Umsetzung der Strategie werden Leistungs- und Budgetziele ermittelt. Mit der abschließenden Haushaltsberatung und dem Haushaltsbeschluss entscheidet der Gemeinderat über die zur Verfügung gestellten Mittel.

Die Realisierung erfolgt durch die Verwaltung. Mithilfe eines unterjährigen Berichtswesens werden unter anderem der Zielerreichungsgrad sowie eine Prognose für zukünftige Entwicklung und Handlungsspielräume aufgezeigt. Durch eine Abweichungsanalyse können Fehlentwicklungen frühzeitig erkannt sowie Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden. Dadurch ist eine Zielerreichung gesichert.

Die Schlussfolgerungen aus der Evaluation der Zielerreichung im Jahresabschluss zeigen Entwicklungspotentiale und -notwendigkeiten auf. Die Ergebnisse hieraus finden Berücksichtigung in der strategischen Planung – insofern schließt sich der Kreis.

Handlungsfelder mit Leistungszielen und Maßnahmen

  • Elf themenspezifische Handlungsfelder decken die wichtigsten Lebensbereiche ab und haben unterschiedliche Prioritäten. Die Schwerpunkte liegen hier in den Themen Wohnen und Bildung.
  • An den Handlungsfeldern wird die Strategie konkreter. Zu jedem Handlungsfeld gibt es definierte strategische Ziele. Diese werden weiter konkretisiert und mit Maßnahmen hinterlegt. Schritt für Schritt werden die sogenannten Leistungsziele und Maßnahmen entwickelt.
  • Lesen Sie selbst, die Strategie in den einzelnen Handlungsfeldern: