Stadtnachricht

Ab 2018 erstrahlt das Freibad in Kirchheim unter Teck in neuem Glanz


In seiner Sitzung am 03.05.2017 hat der Gemeinderat grünes Licht für eine umfangreiche Sanierung des Kirchheimer Freibades gegeben. Nach der Saison geht es los mit dem Neubau des Umkleidetrakts und der Personalräume. Das Aufsichtsgebäude, der Kiosk und der Eingangsbereich
mit den dazugehörigen Außenanlagen und einem zentralen Treffpunkt mit
Sitzgelegenheiten, werden ebenfalls neu gestaltet. Die Gaststätte „Hutteninsel“ und das bisherige Aufsichtsgebäude wird abgebrochen. Zur Deckung des Wärmebedarfs wird die Wärmeerzeugungsanlage erneuert. Die Stadtwerke Kirchheim unter Teck investieren für diese grundlegende Renovierung rund 2,18 Mio. Euro.

Bereits im Juli 2016 hat der Gemeinderat einer nachhaltigen Sanierung des Freibades mit Abbruch des Aufsichtsgebäudes und der Gaststätte „Hutteninsel“ sowie dem Neubau eines Kiosks mit kleiner Terrasse zugestimmt. Dieses Konzept wurde in einem intensiven Planungsprozess weiterentwickelt, sodass nun die Gebäude um einen zentralen Platz im
Bereich des heutigen Aufsichtsgebäudes angeordnet werden. Lediglich der Eingangsbereich verbleibt an der Jesinger Straße und wird soweit umgestaltet, dass die ebenfalls neu angelegten Fahrradabstellplätze eingesehen werden können und das Freibad selbstverständlich barrierefrei erreicht werden kann.
Im Süden des zentralen Platzes ist das Umkleidegebäude mit Wechselkabinen, Schränken und Duschräumen vorgesehen. Für Badbesucher mit eingeschränkter Mobilität wird eine separate Umkleidemöglichkeit erstellt.
Ein weiteres Gebäude ist das Personal- und Sozialgebäude mit entsprechenden Lagermöglichkeiten auch für die wassersporttreibenden Vereine.

Im Norden des Platzes ist ein neuer Kiosk mit Küche und Lagermöglichkeiten sowie eine neue große Terrasse geplant.Dicht bei den Becken wird das neue Aufsichtsgebäude etwas erhöht erstellt werden. Die große Fensterfassade ermöglicht einen guten Überblick über beide Becken. Durch die zentrale Lage ist das Gebäude für den Badegast gut zu erreichen und dient als Hauptanlaufstelle bei Fragen und Problemen.

Der zentrale Hauptplatz soll mit vier Platanen bepflanzt werden. Unter diesen
schattenspendenden Bäumen werden Sitzelemente aufgestellt, die den Aufenthalt unter dem Blätterdach ermöglichen.

Einstimmig hat der Gemeinderat zugestimmt, den Platz „Hutteninsel“ zu benennen, nachdem die Gaststätte „Hutteninsel“ abgebrochen wird. Hintergrund dafür ist die Schenkung eines Grundstückes durch die Familie Hutten an die Stadt im Bereich des heutigen Freibades im Jahr 1954. Die Stadt hat der Familie damals versprochen, dass der Name „Hutten“ erhalten
werden soll.

Insgesamt entfallen durch die zentrale Anordnung der neuen Gebäude die langen Wegestrecken für den Badegast und das Badepersonal. Von der Terrasse des neuen Kiosks ist es jetzt möglich den Kinderspielplatz, das Nichtschwimmerbecken und das Kinderbecken einzusehen. Der wunderschöne Baumbestand im Freibad bleibt im Wesentlichen erhalten, und wer auf barrierefreie Gegebenheiten angewiesen ist, wird sich ebenfalls wohlfühlen.