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Ehrung von Stadträtin Marianne Gmelin für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Kirchheimer Gemeinderat


Dem Kirchheimer Gemeinderat gehörte Marianne Gmelin erstmals von 1989 bis 2008 an. Seit 2014 komplettiert die Jesingerin abermals das Ratsrund. Das kommunalpolitische Wirken von Marianne Gmelin begann dabei bereits 1985 im Ortschaftsrat des Kirchheimer Stadtteils. „Sie waren damals die erste Frau im Jesinger Ortschaftsrat. Bis heute stehen Sie für kommunalpolitische Frauen-Power“, bestätigte der Oberbürgermeister in seiner Ansprache. Seit 2011 ist sie in Jesingen zudem stellvertretende Ortsvorsteherin. In dieser Funktion war in den vergangenen Jahren häufig ihre Einsatzbereitschaft gefordert, so zuletzt während der mehr als einjährigen Vakanz der Ortsvorsteher-Stelle nach dem Weggang von Christopher Flik. „Mit Sachverstand, Weitblick, dem Willen, Entscheidungen zu treffen und offene Kritik sowie den direkten Austausch nicht zu scheuen, haben Sie in Ihrer 25-jährigen Tätigkeit dazu beigetragen, die Geschicke der Stadt zukunftsorientiert voranzutreiben“, erklärte der Oberbürgermeister. „Ich will Ihnen daher heute Dank und Anerkennung aussprechen für all das, was Sie in einem Vierteljahrhundert als Stadträtin geleistet haben“, so Bader weiter.

In die Glückwünsche reihte sich der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Gemeinderat, Marc Eisenmann, ein. Er bedankte sich für das „unermüdliche Engagement für die SPD, den Gemeinderat sowie den Ortschaftsrat Jesingen“. Bei Gmelin handle es sich weit über die Stadtgrenzen hinaus um „das Gesicht der Fraktion“. Sie habe in den letzten Jahren viel gesät, das bis heute gedeihe und Früchte trage.

Marianne Gmelin bedankte sich für die anerkennenden Worte. Die letzten 25 Jahre seien sehr schnell vergangen. Ihren jungen Gemeinderatskolleginnen und -kollegen riet sie, „nicht gleich aufzugeben. Kommunalpolitik bedeute immer auch ‚dicke Bretter‘ bohren zu müssen“. Sie blickte auf einige Erfolge aus den letzten Jahren zurück. Darunter beispielsweise auch der Antrag, die Straßen im Kruichling nach Frauen zu benennen oder die Verpflichtung der Stadt zu den Zielen der Agenda 2021 im Jahr 1996.

Den ihr im Rahmen der Ehrung zugedachten Geldbetrag in Höhe von 175 Euro spendet Marianne Gmelin an die Aktion „Leave no one in Bihac“, die sich für Geflüchtete an der bosnisch-kroatischen Grenze einsetzt. Die Spende steht somit sinnbildlich für die weiteren Ehrenämter Gmelins. Beispielhaft sind neben ihrem kommunalpolitischen Engagement, auch ihr Einsatz für die Gleichstellung von Frauen, die Umwelt, gleiche Bildungschancen sowie ihr Wirken in der Flüchtlingsarbeit zu nennen.

Ehrung von Stadträtin Marianne Gmelin für 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat der Stadt Kirchheim unter Teck - Sitzung des Gemeinderates am 21.07.2021. Oberbürgermeister Dr. Pascal Bader überreicht ihr einen Blumenstrauß.

Pressemitteilung Nr. 152/21 vom 22.07.2021