Liebenswertes Kirchheim unter Teck

Stadt. Land. Teck.

Historisch geprägt, aber mit jungem Herzen ist Kirchheim unter Teck der lebendige Mittelpunkt rund um die Burg Teck. Die große Kreisstadt mit ihren vier Teilorten Ötlingen, Jesingen, Nabern und Lindorf liegt malerisch eingebettet zwischen Streuobstwiesen. Jeder Ortsteil konnte seinen ursprünglichen Charme bis heute bewahren, wundervoll vor dem Albtrauf gelegen mit guter Anbindung an die Welt. Modern gestaltet bietet Kirchheim unter Teck vielfältige Möglichkeiten. Leben, arbeiten, radfahren, segelfliegen, bummeln, ausgehen, genießen ... Stilvolle Hotels, nette Gasthäuser und gutes Essen – „Hier geht’s mir gut!“ , sagen nicht nur die Kirchheimerinnen und Kirchheimer sondern auch ihre Gäste. Schauen Sie bei uns vorbei und lernen Sie uns kennen!

Spätzleküche. Hopfenhelden. Traumfänger.

Als Landesfestung und Marktstadt hat Kirchheim unter Teck schon immer viele Gäste aus nah und fern empfangen. Diese Gastfreundschaft lebt bis heute in stilvollen Hotels sowie behaglichen Gästehäusern und Ferienwohnungen weiter. Ganz nach Gusto – zentral in der Innenstadt oder ruhig in einem der Teilorte gelegen – in jedem Fall gut zu erreichen.

Gut essen in und um Kirchheim unter Teck bedeutet Genuss zwischen schwäbischen Kochtraditionen und kreativen internationalen Spezialitäten: Freunde und Bekannte bei einem selbstgebrauten frischen Bier am „Platz der kleinen Freiheit“ treffen oder einen Cappuccino in den lauschigen Straßencafés genießen. Auch am Abend is(s)t man in Kirchheim vielfältig, ob bei einem deftigen Schmaus in der Kneipe oder einem frischen, regionalen Snack im Bistro um die Ecke.

Schauen. Shoppen. Schlendern.

In der belebten Fußgängerzone gibt es traditionsreiche Fachgeschäfte, bekannte Markenshops und trendige Klamottenläden. Nur wenige Schritte entfernt in den Gassen erwartet die Gäste das „Lädle“ von nebenan, Feinkosthändler und Spezialitätengeschäfte, bei denen die Inhaberfamilien noch selbst fachkundig beraten. Einige Geschäfte haben sich in historischen Gemäuern niedergelassen.

Über die Lauter spazieren viele Menschen mit Einkaufstaschen. Ihr Ziel sind das Teck- und Nanz-Center. Die Fachmärkte liegen in verkehrsgünstiger Lage am Rande der Kernstadt. Dass auch nach Ladenschluss kaum ein Stadtbesuch endet, könnte an der vielfältigen Gastronomieszene und dem abwechslungsreichen Kulturangebot liegen.

Unsere Geschichte!

Die ältesten Spuren in der Region stammen aus der Altsteinzeit. Die Römer bauten den Neckar-Alb-Limes. Die Alamannen blieben und bauten ihre Siedlungen aus. Die verkehrsgünstige Lage unserer Region erkannte und nützte auch Herzog Konrad I. von Teck, als er im 13. Jahrhundert die Stadt Kirchheim unter Teck gründete. Dies führte zu einem ersten Aufschwung. Als die sogenannte Landesfestung mit der Burg, dem späteren Schloss, ab 1538 gebaut wurde, fanden noch mehr Kaufleute, Beamte und Soldaten den Weg nach Kirchheim. Auch Dank der Hilfe von Herzogin Magdalena Sybille wurde die Stadt nach dem großen Brand von 1690 wieder aufgebaut. Eine Blütezeit erlebte sie mit der Gründung des Wollmarktes und der Industrialisierung. Ab 1819 wurde Kirchheim der größte Wollhandelsplatz im Königreich Württemberg. Die Industrialisierung mit zahlreichen Firmengründungen sorgte für weiteren Aufschwung.

Stadtarchiv

Das Gedächtnis von Kirchheim unter Teck. Rund 20.000 Urkunden, Bände und Akten werden im Archiv verwahrt. Hinzu kommen Karten, Pläne, Fotos und aus jüngerer Vergangenheit, Ton- und Filmdokumente. Das Stadtarchiv steht allen Interessierten zur Recherche offen. Wer einen Blick in die sonst nicht zugänglichen Magazine werfen möchte, kann sich für eine Führung anmelden.

Tipp

Gehen Sie bei einem Stadtrundgang auf eine spannende Zeitreise und erleben Sie „Geschichte zum Anfassen“. Die fachkundigen Stadtführerinnen und Stadtführer lenken den Blick der Gäste auf Details, die sonst verborgen bleiben.
Die Innenstadt von Kirchheim unter Teck - das sind pralle Historie, liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser und lauschige Plätze. Umrahmt wird die Altstadt durch zahlreiche Kastanienbäume. Ebenfalls erhalten sind Teile der ehemaligen Stadtbefestigung.

In den historischen Mauern lebt eine junge Stadt. Im ehemaligen Rondell der Festung – tief unter der Erde – gibt es Musik und Kabarett von heute. Beim Schloss wird trendiger Kaffee und gehobene Küche serviert. Ein Eis genießen, Freunde im Marstallgarten treffen mit dem  einzigartigen Blick in den Schlossgraben.

Nur ein paar Schritte weiter, die Stadtbibliothek – moderne Architektur direkt neben dem Spital und dem Max-Eyth-Haus. Beide Gebäude mit viel Geschichte, aber nicht von gestern.
  • In der Lateinschule erblickte am 6.5.1836 Max Eyth das Licht der Welt. Heute: Literarisches Museum und Kirchheim-Info.
  • Im Schloss kann man noch heute auf wichtige Frauen für Kirchheim unter Teck treffen: Magdalena Sybille, Franziska und Henriette.
  • Bis ins Jahr 1959 wachte der Türmer der Martinskirche über Kirchheim unter Teck.
  • Eine eindrucksvolle Fernsicht hat man vom Rathaus. An klaren Tagen kann man bis auf die Filderhöhen blicken.
  • Vogthaus: Einst im Besitz von Obervogt Konrad Widerholt – heute unter anderem Sitz der Familienbildungsstätte.
  • Eine der wichtigsten Föderinnen des Kirchheimer Dominikanerinnen-Klosters war Barbara Gonzaga, die erste Herzogin von Württemberg, die auf dem Klosterfriedhof ihre letzte Ruhe fand. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst, heute ist nichts mehr von ihm erhalten.
  • Im 16. Jahrhundert war die Bastion ein Teil der Landesfestung – heute feste Säule im Kirchheimer Kulturleben.
  • Wachthaus: Einst beherbergte das Wachthaus Gefängniszellen, später war es Polizeistation. Heute genießen die Besucher und Besucherinnen den Biergarten.
Mit der S-Bahn direkt zur „Expedition Freizeit“ starten, Bekanntes wieder neu erleben oder unbekanntes Terrain entdecken.

Entlang des Albtraufs, wo die Schwäbische Alb hunderte von Metern in die Tiefe stürzt, gibt es immer wieder herrliche Aussichtsbalkone auf Kirchheim unter Teck, hinüber zu den 3-Kaiserbergen, ins Biosphärengebiet Schwäbische Alb oder bis nach Stuttgart. Besonders markant ist die Burg Teck, welche auf 775 m ü. NN thront.

Den Blickwinkel ändern kann man auch bei einer Segwaytour durchs Lenninger Tal. Im Freilichtmuseum Beuren wird der Alltag von anno dazumal lebendig. Waschhaus, „Tante-Helene-Laden“ oder das historische Kirchheimer Fotoatelier Hofmann erzählen von Großmutters Zeit. Vom Freilichtmuseum hat man einen guten Blick auf die Burg Hohenneuffen, die 1198 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Einen Zeitsprung von 180 Millionen Jahren macht man vor den Toren Kirchheims: Im  Urweltmuseum Hauff in Holzmaden können die Besucherinnen und Besucher faszinierende Funde aus der Jurazeit bestaunen. Oder im Steinbruch direkt nebenan selbst auf Spurensuche gehen. Wer es eher städtisch mag, für den ist Esslingen ein Ziel. Die Kreisstadt am Neckar bezaubert durch gotische Kirchen, mittelalterliche Häuser und Weinberge, die bis an den Rand der Altstadt reichen. In Esslingen ist auch die älteste Sektkellerei Deutschlands beheimatet.