Informationen zur Notbetreuung an weiterführenden Schulen

Nach Entscheidung der Landesregierung, wird der Betrieb an Grundschulen und Kindertagesstätten und die Betreuungsangebote der Kindertagespflege in Baden-Württemberg ab Montag 29.06.2020 wieder aufgenommen.

An weiterführenden Schulen besteht für die Klassen 5 bis 7 weiterhin die Möglichkeit, eine Notbetreuung in Anspruch zu nehmen. Dies gilt vor allem für Eltern, die in systemrelevanten Berufen tätig sind,
  • oder bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise der/die Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten. Entsprechende Nachweise für die Präsenzpflicht sind der Schule vorzulegen.
  • Die Zuteilung der Notbetreuungs-Plätze erfolgt durch die Schule, welche das Kind besucht.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie bei der Schulleitung, bzw. dem Schulsekretariat.

Die Notbetreuung richtet sich ab dem 29.06.2020 an Kirchheimer Schulkinder der Klassenstufen 5 bis 7  deren Eltern beide aktiv in folgenden Berufsfeldern arbeiten und keine Möglichkeit einer anderweitigen Betreuung erreichen bzw. entsprechend beschäftigte Alleinerziehende:

  • Gesundheitsvorsorge: Medizinisches Personal (Kliniken, Arztpraxen, ...), Rettungsdienste, pflegerisches Personal,  medizinische Produktion, Apotheken
  • Öffentliche Sicherheit und Ordnung: Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz
  • Öffentlicher Dienst: Teilbereich Gemeindeverwaltungen, Landkreisverwaltung und Ministerien
  • Öffentliche Infrastruktur: Energie, Wasser, Entsorgung, Bus und Bahn (ÖPNV), Telekommunikation
  • Lebensmittelbranche: Ausgenommen davon ist sämtliche Gastronomie
Die Abgrenzung der Berufsgruppen gilt gemeindeintern vorläufig und gegebenenfalls bis zum Erlass einer anderweitigen Regelung durch das Land Baden-Württemberg.

Die Landesregierung hat beschlossen, dass ab dem 20.04.2020 nicht nur Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur arbeiten einen Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern grundsätzlich Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise der/die Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz haben und für ihren Arbeitgeber dort als unabkömmlich gelten.

Um einen Notbetreuungsplatz in Anspruch nehmen zu können, ist ein entsprechender Unabkömmlichkeitsnachweis seitens des Arbeitgebers sowie eine Bescheinigung darüber, das keine anderweitige Kinderbetreuung möglich ist, vorzulegen - der Nachweis kann auch nachgereicht werden.
Wer die oben genannten Kriterien nicht erfüllt, darf die Notbetreuung für seine Kinder nicht in Anspruch nehmen. Ebenfalls ausgenommen sind Kinder, die nicht in Kirchheim zur Schule oder in den Kindergarten gehen.

Eltern, die nicht den genannten Berufsgruppen angehören oder die Kriterien nicht erfüllen wird empfohlen, die Kinder zu Hause zu betreuen. Damit soll das Infektionsrisiko der Kinder, die weiter betreut werden müssen, verringert werden.
Die Notbetreuung findet in der jeweiligen weiterführenden Schule des Kindes statt.
Wenden Sie sich zur Anmeldung bitte direkt an die Schule Ihres Kindes.
Gebühren werden nicht fällig, da sich die Notbetreuung auf die reguläre Schulzeit bezieht.