Corona Wirtschaftsnews

​​​​

Die Auswirkungen der Corona-Krise treffen Sie als Unternehmer*in besonders hart. Hier finden Sie eine Übersicht wie Bund und Land, Industrie- und Handelskammer, Agentur für Arbeit und Handwerkskammern die Wirtschaft in dieser schwierigen Zeit unterstützt.
 
Wenn Sie für aktuelle Info in den städtischen Verteiler der Wirtschaftsförderung aufgenommen werden möchten, dann schicken Sie uns bitte eine formlose E-Mail an s.klinger@kirchheim-teck.de.

Übersicht der Förderprogramme des Landes und Bundes für die Wirtschaft

Eine ausführliche Übersicht über die aktuell verfügbaren Hilfen für Unternehmen, Selbständige und andere Betriebe: finanzielle Corona-Hilfsmaßnahmen 

Corona-Zuschüsse im Überblick: Übersicht

Übersicht der Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg (PDF)

Förderinstrumente des Bundes auf einem Blick

Alle FAQs zur Dezemberhilfe und den Überbrückungshilfen II und III



Außerordentliche Wirtschaftshilfe I Überbrückungshilfe III

Die Bundesregierung unterstützt Soloselbstständige, Unternehmen und Einrichtungen, die von der temporären Schließung betroffen sind, mit finanziellen Hilfen. Sie umfassen ein breites Portfolio an Programmen. Besonders relevant sind dabei die November- und Dezemberhilfen (2020) sowie die Überbrückungshilfe III (bis 31.08.2021).  Alle Details zur Außerordentlichen Wirtschaftshilfe 

Die Überbrückungshilfe III wird nochmals deutlich verbessert: Die Beantragung wird einfacher, die Förderung großzügiger (keine Umsatzgrenze mehr) und sie steht mehr Unternehmen zur Verfügung. Auch die besonderen Herausforderungen des Einzelhandels werden berücksichtigt. Außerdem wird die Neustarthilfe für Selbstständige verbessert und der Zugang erweitert: mehr Infos

Anträge können bis zum 31. August 2021 gestellt werden. Änderungsanträge können seit Ende April 2021 gestellt werden. 

Neuerungen: Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen mit einem Jahresumsatz bis zu 750 Millionen Euro unterstützt (Grenze entfällt für von Schließungsanordnungen auf Grundlage eines Bund-Länder-Beschlusses betroffene Unternehmen des Einzelhandels, der Veranstaltungs- und Kulturbranche, der Hotellerie, der Gastronomie und der Pyrotechnikbranche sowie für Unternehmen des Großhandels und der Reisebranche). Die Überbrückungshilfe III  wurde um einen Eigenkapitalzuschuss erweitert. Weitere Neuerungen betreffen unter anderem die Erstattung von Fixkosten sowie eine Anschubhilfe für die Reise-, Veranstaltungs- und Kulturbranche. Außerdem sind nun kirchliche Unternehmen und Start-ups, die bis zum 31. Oktober 2020 gegründet wurden, antragsberechtigt. 

Überbrückungshilfe II

Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. Die Anträge können nur über einen Dienstleister gestellt werden.  Ihr Steuerberater, steuerberatender Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder vereidigter Buchprüfer registriert sich auf der bundesweiten Online-Plattform (Link siehe oben).

Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 %, 60 % oder 90 % der Fixkosten erstattet, maximal 50.000 Euro pro Monat.

Die Antragsfrist der Erstanträge endete am 31. März 2021.
Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.

Alle weiteren Details zur Überbrückungshilfe


Sie wollen Unternehmen ehrenamtlich beraten oder
Sie suchen Beratung?

Dann füllen Sie folgendes Formular für die Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen (PDF) (KMU) in Kirchheim unter Teck aus und schicken ihn an wifoe@kirchheim-teck.de zurück. Unternehmen, die Hilfe benötigen wenden sich an den BDS oder an das Referat für Nachhaltige Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Kirchheim unter Teck (siehe rechts).

Kurzarbeitergeld (KUG) - Leistung der Arbeitsagentur

Kurzarbeitergeld hilft, Ihrem Betrieb wertvolle Arbeitskräfte zu erhalten, auch wenn Ihre Beschäftigten vorübergehend zu wenig Arbeit haben. Für die Zeit der Kurzarbeit ersetzt es Ihnen einen Teil des Entgelts für Ihre Beschäftigten. Außerdem werden Ihnen die Sozialversicherungsbeiträge abzüglich der Arbeitslosenversicherung pauschaliert erstattet.

Alle Details zum KUG

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht

Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Insolvenzrecht ist bis zum 31. Dezember 2020 verlängert, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern. Die Regelungen gelten grundsätzlich für einen begrenzten Zeitraum und sollen nach dem Ende der derzeitigen Ausnahmesituation die Rückkehr zur bisherigen Rechtslage sichern. Durch das Gesetz ist im März 2020 die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt worden, die infolge der Coronavirus-Pandemie insolvenzreif geworden sind und dennoch Aussichten darauf haben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote oder auf andere Weise zu sanieren.