Naturschutzzentrum Schopflocher Alb

Das Naturschutzzentrum versteht sich als regionale Umweltbildungseinrichtung und als Begegnungsstätte für alle an der Natur interessierten Bürgerinnen und Bürger. Geboten wird ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm mit Führungen, Seminaren aber auch Unterhaltungsveranstaltungen rund um die Themen Natur- und Umweltschutz.

Das Naturschutzzentrum lädt zum Entdecken ein!

Der Eintritt in das Naturschutzzentrum ist seit jeher kostenlos. Im Innern vermittelt eine umfangreiche, interaktive Dauerausstellung auf über 150 m² faszinierende Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Schwäbischen Alb und die dort heimische Artenvielfalt. Mehrere vielseitige Sonderausstellungen im Jahr runden das Angebot ab.

In unserem umfangreichen Jahresprogramm mit weit über 100 Programmpunkten finden sich für jeden interessante Veranstaltungen. Besonders gerne wird das Naturschutzzentrum für Kindergeburtstage gebucht, aber auch bei den regelmäßig stattfindenden Kindernachmittagen und dem Sommerferienprogramm werden unterschiedliche Altersklassen angesprochen und lernen spielerisch Ihre Umwelt kennen. Auch Schulen wissen das naturpädagogische Programm zu schätzen und nutzen das Angebot an Führungen in den Naturschutzgebieten in Verbindung mit einem Aufenthalt im Schullandheim oder als Tagesausflug.

Daneben stehen Ihnen die Mitarbeiter des Naturschutzzentrums für Wandervorschläge, Ausflugsziele und Veranstaltungen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb, dem Schwäbischen Streuobstparadies und dem Geopark Schwäbische Alb zur Verfügung. Mit den E-Bikes aus unserem Verleih können Sie die Umgebung auch direkt auf eigene Faust erkunden.

In unserem gemütlichen Biosphären Café können Sie außerdem regionale Köstlichkeiten erwerben oder Ihren Ausflug auf die Schwäbische Alb entspannt ausklingen lassen.

Geschichte und Auftrag

Das Naturschutzzentrum Schopflocher Alb ging 1996 aus dem Naturschutzzentrum Landkreises Esslingen hervor, welches 1989 als erstes kreiseigenes Naturschutzzentrum in Baden-Württemberg eingerichtet wurde. Beheimatet ist das Zentrum auf dem Gelände des ehemaligen Steinbruchs Lauster, welcher heute als Naturdenkmal geschützt ist. Ursprünglich untergebracht in einem Gebäude des Steinbruchs, wurde das Zentrum in den vergangenen Jahren mehrfach saniert und erweitert, sodass es jetzt Besuchern auf einer Fläche von 400 m² Raum bietet.

Neben der regionalen Umweltbildung zählt auch die Betreuung von drei in der unmittelbaren Umgebung gelegenen Naturschutzgebieten zum Aufgabenbereich. Diese drei sind das „Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht“, das „Schopflocher Moor (Torfgrube)“ und das „Obere Lenninger Tal mit Seitentälern“ mit einer Fläche von insgesamt rund 800 ha. Dem aufmerksamen Besucher bietet sich die Gelegenheit seltene Tier und Pflanzenarten zu entdecken oder bei unseren regelmäßigen Führungen mehr über die Schutzgebiete zu erfahren.