Architektur

Blick ins Gebäude: der Entwurf

Wer das neue Gebäude besucht, findet sich darin schnell zurecht.

Der großzügige Eingangsbereich hat eine Info-Stelle, einen Ausgabebereich und Sitzmöglichkeiten im Wartebereich. Zentral liegen Aufzug und Treppenhaus, die in die anderen Geschosse führen. Ein farbiges Leitsystem sorgt dafür, dass niemand sich verläuft.

Im Dachgeschoss liegen ein großer Besprechungsraum und ein Multifunktionsraum. Beide können für Veranstaltungen genutzt werden – etwa für Trauungen oder Vorträge –, auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Verwaltung.

Der öffentliche WC-Bereich im Untergeschoss kann durch einen separaten Nebeneingang auch für Veranstaltungen auf dem Rollschuhplatz genutzt werden.

Das hat sich der Architekt gedacht

Der neue Verwaltungsbau steht am nördlichen Eingang zur Innenstadt. Er zeigt sofort: Hier ist ein Ort, an dem man sich gerne aufhält.

Die auffällige rote Farbe des Gebäudes erinnert an die Farbe des historischen Rathauses, das sich in unmittelbarer Nähe befindet. Das betont die Zusammengehörigkeit der beiden Gebäude – eine spannende Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart!

Wer genau hinschaut, entdeckt am Sockel des Hauses geometrische Formen, wie sie auch am Rathaus-Altbau zu finden sind. Auf diesen Sockel ist der Holzbau aufgesetzt. Die auffällige außenliegende Holzkonstruktion erinnert an die historischen Bauten der Altstadt und ist zugleich ein Sonnenschutz.

Das Walmdach ist mit stromerzeugenden Ziegeln gedeckt, so dass keine Einschnitte oder Aufbauten nötig sind. Im Innern sind die Bürowände flexibel angeordnet, so dass die Räume später auch einmal größer oder kleiner werden können.

Der städtebauliche Entwurf

Baufortschritt Neubau Verwaltungsgebäude