- Standort: Jesingerstr.12
- Bautypus: Villa
- Entstehungszeit: 1912
- Bauherr: Oberlehrer Conrad Schmid
- Heutige Besitzverhältnisse: privat
- Zustand: gut, innen zum Teil noch Originalbestand
Der pensionierte Oberlehrer Conrad Schmid ließ sich 1912 von Manz in der Jesinger Straße ein repräsentatives Wohnhaus erbauen. Zuvor hatte er im Nachbarhaus gewohnt.
Manz errichtete hier ein für ihn untypisches Gebäude. Unter Verzicht seiner sonst üblichen historisierenden und repräsentativen Schmuckformen hat er mit dem Haus Schmid ein eher klassizistisch anmutendes Beispiel seines Schaffens entworfen. Es stellt sich die Frage, ob dies explizit auf Wunsch des Bauherrn geschah. An der Schauseite, die er symmetrisch gestaltete, ist als Dekorelement ein Mittelrisalit mit tonnenförmigem Abschluss gesetzt. Ein dorischer Portikus mit einem Tympanon ist vorgestellt. In seinem Giebel zeigt es ein Relief des griechischen Sängers Arion mit dem Delphin. Die Geschosse sind durch ein horizontal umlaufendes breites Gesims klar getrennt.
Heute besitzt das Haus einen rosafarbenen Anstrich, auch das unterscheidet das Gebäude von den übrigen Häusern von Manz in Kirchheim. Es ist sehr gut erhalten und weist auch im Inneren noch einige originale Details auf.
(Nach Sieber, Eberhard: Gründerzeitliche Villenarchitektur und repräsentativer Fabrikbau, Schriftenreihe Stadtarchiv Kirchheim unter Teck Bd. 38/2016, S. 133 ff.)
Manz errichtete hier ein für ihn untypisches Gebäude. Unter Verzicht seiner sonst üblichen historisierenden und repräsentativen Schmuckformen hat er mit dem Haus Schmid ein eher klassizistisch anmutendes Beispiel seines Schaffens entworfen. Es stellt sich die Frage, ob dies explizit auf Wunsch des Bauherrn geschah. An der Schauseite, die er symmetrisch gestaltete, ist als Dekorelement ein Mittelrisalit mit tonnenförmigem Abschluss gesetzt. Ein dorischer Portikus mit einem Tympanon ist vorgestellt. In seinem Giebel zeigt es ein Relief des griechischen Sängers Arion mit dem Delphin. Die Geschosse sind durch ein horizontal umlaufendes breites Gesims klar getrennt.
Heute besitzt das Haus einen rosafarbenen Anstrich, auch das unterscheidet das Gebäude von den übrigen Häusern von Manz in Kirchheim. Es ist sehr gut erhalten und weist auch im Inneren noch einige originale Details auf.
(Nach Sieber, Eberhard: Gründerzeitliche Villenarchitektur und repräsentativer Fabrikbau, Schriftenreihe Stadtarchiv Kirchheim unter Teck Bd. 38/2016, S. 133 ff.)